Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

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Anstecknadel

Nach dem ersten Training ging es regelmäßig jeden Mittwoch weiter. Ein bis zwei Stunden Training im Stadion wie bereits beschrieben. Anschließend spezielles Training für die Anforderungen beim Sportabzeichen. D.h., Sprinten, Kugelstoßen und Weitsprung. Das sollten meine Disziplinen sein, dich ich absolvieren wollte. Dann noch 20 km Radfahren und 200 Meter Schwimmen, die in diesem Jahr noch Pflicht waren. Um das Sportabzeichen erfüllen zu können, muss ein Schwimmnachweis vorgelegt werden.

Das Aufwärmprogramm war beendet. Eine kleine Erholungspause, etwas Trinken, am besten Wasser mit einem hohen Anteil von mind. 1000 mg an Hydrogencarbonat (hatte ich in einer Ernährungsbroschüre für Sportler gelesen) oder Fruchtsaft. Ich entschied mich für Apfelsaftschorle, die nach so einer Belastung sehr erfrischend ist. Zuhause habe ich mich auf „Rosbacher Naturell“ umgestellt, ein stilles Wasser mit 810mg Anteil Hydrogencarbonat. Das schmeckt mir am besten und das ist ja auch wichtig.

Um die Schnelligkeit zu trainieren gibt es verschiedene Möglichkeiten und ganze Trainingsprogramme, die ich auch erst im Laufe der Zeit kennen lernte. Zunächst machten wir viele Steigerungsläufe über kurze Distanzen von 50 bis 100 Meter. Eine beliebte Einheit sind auch Diagonalläufe über den ganzen Platz, also ca. 120 Meter auf dem Rasen und daher gelenkschonender als auf der Bahn.

Unser schönes Leichtathletikstadion verfügt über alle Einrichtungen, um einen guten Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Sechs Kunststofflaufbahnen, Weit-, Hoch- und Stabhochsprunganlagen, zwei Ringe zum Kugelstoßen und je eine Anlage für Diskus- und Speerwurf. ???????????????????????????????

Jetzt war Kugelstoßen angesagt. Und nun merkte ich, dass ich mit meiner Schulter da nicht viel erreichen konnte. Trotzdem versuchte ich es, aber große Weiten waren nicht möglich. Vielleicht würde es ja für das Sportabzeichen ausreichen, mal sehen!

Nicht jeden Mittwoch konnten wir das volle Programm durchziehen. Das wechselte sich natürlich ab. An einem anderen Tag versuchte ich mich im Weitsprung. Auch hier merkte ich, dass die Kniegelenke besonders belastet wurden. Also wechselte ich zum Standweitsprung. Das gelang mir ganz gut. Also würde das meine Disziplin für das Sportabzeichen werden.

So und so ähnlich sah also ein Mittwochnachmittagstraining im Stadion aus. Die Woche bis zum nächsten Training war mir eigentlich zu lang. Ich konnte es kaum erwarten, mich endlich wieder richtig zu bewegen.

Und dann kam die Lösung. Hans, unser Trainer ging nicht nur mittwochs, sondern kam auch montags und freitags, um sein Training abzuhalten. Um seine Leistungen zu erhalten, war dies unumgänglich. Fragen kostet nichts und so kam es, dass ich ihm nur zu gern Gesellschaft leistete. Auch er war froh darüber, einen Gleichgesinnten bekommen zu haben, der mit ihm mehr als nur einmal die Woche trainieren wollte.

Das bedeutete dann auch, dass ich schneller Fortschritte machte und der Termin für die Abnahme des Sportabzeichens im Stadion rückte schnell näher.

Demnächst hier ein Bericht über die abgelieferten Disziplinen bei den Abnahmeterminen für das Deutsche Olympische Sportabzeichen mit allen Höhen und Tiefen und Widrigkeiten, die damit verbunden waren. – Bleiben Sie dran!

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