Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

8. Sportkleidung

Trainingslauf

Es kam die Zeit, da brauchte ich neue Trainingsklamotten. Die wenigen alten reichten mir nicht mehr aus. Es mussten zusätzlich neue her. Funktionsshirts waren angesagt, atmungsaktiv, schweißabweisend, außerdem Tights, also eng anliegende Sporthosen. Davon habe ich inzwischen eine lange für die kalten Tage, ¾-lange und kurze für den Sommer. Und wenn mich jemand nach meinen Geburtstagswünschen fragt, habe ich jetzt immer eine Antwort.

Den ersten Großeinkauf tätigte ich bei Zalando. Hier gibt es eine riesige Auswahl an Sportkleidung für jede Sportart. Auf eine bestimmte Marke achtete ich erst einmal nicht. Ich bestellte, was mir am besten gefiel. So hatte ich nach einiger Zeit von jeder Marke etwas.

Als mich ein Sportsfreund einmal fragte, warum ich eine Hose von Nike und ein Shirt von Reebok tragen würde, antwortete ich ihm, dass ich jedem Sponsor gerecht werden müsse. Natürlich war das nicht ernst gemeint und von ihm natürlich auch nicht.

Inzwischen??????????????????????????????? habe ich aber festgestellt, dass ich eine persönliche Vorliebe entwickelt habe, was Fleecepullover und Sweatshirts angeht. Hier bevorzuge ich die Marke Odlo. Diese Pullis vermitteln mir ein tolles Tragegefühl. Sie sind herrlich weich und wärmend in der kalten Jahreszeit. Darunter ein Funktionsuntershirt und man ist für draußen bestens gerüstet.

Bei den Sommershirts und den Tights spielt es eigentlich keine große Rolle. Da kommt es mehr auf das persönliche Schönheitsempfinden an. Es ist aber schon ein großer Unterschied, ob man ein richtiges Funktionsshirt oder ein normales Baumwollshirt an hat. Die Funktionsshirts nehmen den Schweiß auf und transportieren ihn nach außen, sodass man nicht anfängt zu frieren, wenn man kalt wird.

Meine alten Trainingsschuhe hatten auch bald ausgedient. Schließlich hatte ich sie bei jeder Gelegenheit getragen, ob beim Training, Sprint oder Ausdauerlauf. Es mussten ein paar Neue her. Doch welche waren am besten für mich geeignet? Auch hier gibt es eine riesige Auswahl. Und ich brauchte ein Paar mit Spikes für die bevorstehenden Wettkämpfe.

Heute gibt es viel leichtere Laufschuhe, als meine alten es waren. Inzwischen ist auch bei den Sportschuhen „atmungsaktiv“ ein wichtiger Faktor. Meine erste Anlaufstelle war wieder das Internet. Dort habe ich dann z.B. gelesen: „Memory-Foam-Einlagen und Flexkerben-Sohle sorgen für einen angenehmen Lauf und das leichte Obermaterial gewährleistet stetige Belüftung.“

Das hört sich jetzt alles ganz hochtrabend an. Braucht man das aber wirklich? Nicht notwendigerweise, aber das Tragegefühl ist schon äußerst angenehm. Man spürt diese „Leisetreter“ fast gar nicht am Fuß. Ist man erst einmal damit gelaufen, will man sie nicht mehr missen.

Nachdem ich mich ein bisschen informiert hatte, ging ich in ein Sportgeschäft. Schuhe muss man einfach anprobieren, ein paar Minuten darin laufen. Deshalb ging ich zu Runners Point. Dort wurden meine Füße vermessen. Ich musste auf ein Laufband und man kontrollierte genau die Fußstellung. Anschließend brachte mir ein sehr kompetenter Verkäufer die richtigen Schuhe für meine Füße. Auf seine Empfehlungen konnte ich mich tatsächlich verlassen. Ich kaufte gleich zwei Paar für draußen und ein Paar für die Halle. Die waren nämlich im Paket um einiges günstiger, als hätte ich sie einzeln, also als Paar gekauft.

Spikes kaufte ich mir dann im nächsten Frühjahr, denn für die abgelaufene Saison brauchte ich keine mehr. Hierfür ging ich wieder zu Runners Point, denn die Erfahrungen dort hatten mich überzeugt.

Frisch gerüstet mit neuer Sportkleidung erwartete ich dann die Hallensaison. Im Februar 2012 sollten die Hessischen Senioren Hallenmeisterschaften in der August-Schärttner-Halle in Hanau stattfinden. Mein Trainingspartner Hans hatte sich wie jedes Jahr dafür angemeldet.

Da dachte ich mir, das wäre doch mal eine Herausforderung! Einfach mal richtige Wettkampfluft schnuppern. Einmal mit echten Athleten messen! Mein Ziel stand fest und sogleich wuchs in mir eine Spannung, die in freudiger Erwartung mündete.

Doch es sollte ganz anders kommen. Ich verletzte mich, aber nicht beim Sport, sondern bei einem Spaziergang. Ich knickte um, verstauchte mir den Knöchel, der dick anschwoll und behandelt werden musste. Damit war mein großes Ziel erst einmal in weite Ferne gerückt.

Kommentare zu: "8. Sportkleidung" (1)

  1. Hallo Robert,

    da kann ich dir nur zustimmen! Gute Kleidung beim Sport ist Gold wert.

    Gruß

    Wanda

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