Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

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Die „Regen-Laufbahn“

Hans sagte eines Tages, dass jedes Jahr in Egelsbach ein Seniorensportfest stattfinden würde. Er sei schon oft dort gewesen und das sei immer gut organisiert und wäre doch wieder eine gute Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln. Ob ich nicht Lust hätte, mit ihm dort hin zu fahren. Thomas und seine Frau seien auch dabei. Natürlich hatte ich Lust. Und das wusste er ganz genau. http://www.sgegelsbach.de/leichtathletik/

Zu viert fuhren wir dann an diesem Sonntag nach Egelsbach (Hans und ich mit unseren Frauen). Thomas und Tanja kamen nach. Bei der Abfahrt schien bei uns noch die Sonne. Je näher wir aber nach Egelsbach kamen, wurde es immer dunkler und kurz vor der Ankunft regnete es wie aus Kübeln. Wir überlegten schon, ob wir wieder nach Hause fahren sollten. Aber kurz vor dem Ziel aufgeben, kam nicht infrage. Vielleicht würde es ja wieder aufhören zu regnen. Das sah aber zunächst nicht danach aus.

Es regnete ohne Unterbrechung. Das Aufwärmprogramm verlief unter schwierigen Bedingungen. Zu dem Regen kam dann auch noch die Kälte. Die Kleidung wurde langsam durchnässt, Ersatz hatte ich nicht dabei. Und Möglichkeiten zum Unterstellen gab es wenig. Nur gut, dass die Frauen Schirme dabei hatten.

Es stellte sich immer wieder die Frage, ob man überhaupt wird laufen können. Aber da wir schon einmal da waren, wollten wir es zumindest versuchen. Der Startzeitpunkt rückte immer näher, aber es regnete weiter. Doch am Start selbst ließ der Regen wie auf ein Wunder nach, aber die Bahn stand natürlich unter Wasser.

Der 100-Meter-Lauf wurde gestartet; ich lief unter diesen Bedingungen eine Zeit von 16,02 Sekunden und wurde damit Erster in meiner Altersklasse. Hans lief sowohl über die 200 als auch über die 400 Meterstrecken jeweils unangefochten zum Sieg. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Regen bereits aufgehört und die Veranstaltung wurde unter wesentlich besseren Bedingungen fortgeführt.

Tanja beim Weitsprung

Tanja beim Weitsprung

Tanja, die Frau von Thomas ist u.a. eine hervorragende Weitspringerin, die bereits mehrfache Kreis- und Hessenmeisterin ist und auch schon bei Deutschen Meisterschaften gewonnen hatte. Sie wurde auch hier überlegene Siegerin mit hervorragenden 5,13 Metern in dieser Disziplin. Der Sonntagsausflug hatte sich also für uns alle gelohnt.

Bei inzwischen wieder schönem Wetter fuhren wir zufrieden nach Hause. Der nächste Höhepunkt des bisher schon ereignisreichen Jahres stand schon vor der Türe – nur drei Wochen später, Ende Juni, sollten die Hessischen Seniorenmeisterschaften in Borken stattfinden.

Ich freute mich darauf, aber es sollte nicht so einfach werden, wie ich erhoffte. Die ersten Verletzungen machten mir Schwierigkeiten und bereiteten mir einige Sorgen.

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