Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Erster! :-)

Erster! 🙂

Wie schon erwähnt, standen nach der zufriedenstellenden Abnahme des Sportabzeichens in 2013 unter anderem noch die beiden Bergturnfeste auf meinem Programm. Davon möchte ich das Rhönturnfest in Gersfeld besonders hervorheben, denn das wurde zu einem besonderen Erlebnis.

Morgens um 7:00h Aufstehen fällt mir inzwischen schon sehr schwer. Dann regnete es auch noch an diesem Tag. Es sah wettermäßig gar nicht gut aus. Eigentlich das richtige Wetter, um an einem Sonntagmorgen im Bett zu bleiben.

Doch was soll ich sagen; ich war motiviert und hatte ein Ziel. Und deshalb hatte ich keine Mühe aufzustehen. Das Wetter störte mich überhaupt nicht, ich war sogar zuversichtlich, dass es besser wird. Froh gelaunt machte ich mich fertig, frühstückte alleine (meine Frau ließ ich schlafen) und machte mich dann auf den Weg nach dem fast 100 Kilometer entfernten Gersfeld in der Rhön, um mich wieder mit Gleichgesinnten im Wettkampf zu messen.

Bei der Ankunft in Gersfeld regnete es immer noch. Eine Stunde vor Beginn war ich da und so konnte ich mich in aller Ruhe vorbereiten, auch wenn das bei Regen nicht so optimal war. Trotzdem tat es meiner guten Laune keinen Abbruch. Und tatsächlich ließ der Regen bald nach; es blieb aber kühl und windig, trotzdem sich im Laufe des Vormittags ab und zu sogar die Sonne zeigte.

Dann folgte der Einmarsch – ohne Regen! Man versammelte sich vor dem Eingang zu dem kleinen Stadion und dann gingen alle Athleten (von Schülern bis zum älteren Semester, also den Senioren) unter dem Beifall der, wer hätte es gedacht, zahlreichen Zuschauer auf den Platz. Dort wurden gegliedert nach Altersklassen die Startlisten entgegen genommen und dann ging es los.

In meiner Gruppe waren wir insgesamt nur vier Athleten in der Altersklasse von 58 bis 62 Jahren. Ich war also der Älteste von uns. Dass ich letztendlich als Sieger daraus hervor gehen würde, hatte ich wirklich nicht erwartet. Ich denke, es war meine positive Einstellung.

Zuerst liefen wir die 50 Meter. 8,37 Sekunden waren unter den Bedingungen ganz gut, aber zwei andere waren schneller. Die Entscheidung holte ich mir beim Standweitsprung. Hier konnte ich noch einmal zulegen und schraubte meine Bestleistung auf 2,28 Meter (letztes Jahr waren es 2,21 Meter). Der mir am nächsten kam, sprang nur 2,11 Meter weit. Beim abschließenden Vollballwurf bzw. Kugelstoßen holte ich noch einmal über 10 Punkte mehr als der Zweite und konnte mir somit den ersten Platz mit fünf Punkten Vorsprung sichern.

Bis zum Mittag waren wir fertig. Dem magischen Duft, der vom Grillstand ausging, konnte man sich nicht entziehen und wir gönnten uns nach der Anstrengung ein saftiges Steak vom Grill.

Leider konnten die geplanten Staffelläufe der Kinder und Jugendlichen am Nachmittag nicht mehr durchgeführt werden, weil der Regen wieder eingesetzt hatte und zwar so stark, dass das komplette restliche Programm abgesagt werden musste.

Die Siegerehrung wurde vorgezogen und in der angrenzenden Sporthalle durchgeführt.

Warten auf die Siegerehrung

Warten auf die Siegerehrung

Das frühe Aufstehen hatte sich zumindest für mich gelohnt. Sehr zufrieden fuhr ich wieder nach Hause.

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