Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Frühlingswetter

Frühlingswetter

Am Sonntag durfte ich ja bekannter Weise das erste Mal wieder „feste Nahrung“ zu mir nehmen. Und ich war jetzt wieder heiß auf ein schönes Trainingsprogramm. Deshalb setzte ich mich hin und schrieb mir einen Plan für die ganze folgende Woche. Es musste nämlich ein individueller Aufbauplan sein und nicht von der Stange.

Da ich bei dieser einwöchigen Ernährung logischerweise auch Pfunde verloren habe, brauche ich vor allem wieder Kraft. Die muss natürlich durch entsprechende Ernährung aber auch durch Kraftübungen wieder hergestellt werden.

Also stellte ich mir folgenden, ziemlich optimistischen Plan auf.

Montagnachmittag zuhause: Kraftübungen für Arme, Beine, Brust und Rücken:

  • 10 Kniebeugen
  • 10 Liegestütz
  • jeweils 10 x mit links und rechts beginnend Stuhl– Step-Up
  • 10 x Trizeps-Dip an einem Stuhl
  • 15 x Hanteltraining im Stehen
  • 15 x Biegehantel (Federstange)

Dieses Programm drei Mal hintereinander mit einer kurzen Pause.

Im Anschluss daran Functional Training, ein paar Übungen mit dem Slingtrainer TRX.

Ich muss gestehen, anschließend war ich schon ziemlich platt. Aber das schlimme war, ich spürte meinen etwas rebellierenden Magen. Wollte der denn schon wieder keine Ruhe geben? Waren das immer noch die kleinen bösen Bakterien, die sich in mir austobten? Hoffentlich beruhigt er sich bald wieder. Denn abends sollte es mit Lauftraining im Stadion weiter gehen.

Wahrscheinlich hatte ich mir doch etwas zu viel zugemutet. Denn zum Laufen fehlte mir eindeutig die Kraft. Lediglich vier (sehr lockere) Runden um den Platz mit kurzen Gehpausen waren möglich. Im Anschluss noch ein bisschen Laufkoordination und das war es dann. Ab nach Hause, ich hatte Hunger!

Doch nun kommt das erfreuliche. Erstens fühlte ich mich nach dieser Gemüsesuppenwoche ganz gut. Zweitens war ich mit meinem heutigen Programm doch ganz zufrieden, schließlich hatte ich auch erst eineinhalb Tage wieder etwas kräftigere Nahrung zu mir genommen (u.a. Vollkornbrot mit Biobrotaufstrich, das erste Mal Fleisch, Hasenkeule mit Nudeln aus Dinkel am Sonntag und Putenschnitzel mit Reis und Pilzen am Montagmittag – zunächst kein Schweinefleisch mehr, keine Ziege, kein rotes Fleisch!). Und drittens hatte sich mein Magen am Abend wieder beruhigt. Das war das Beste!

Für Dienstag hatte ich mir Stabis vorgenommen und eine Radtour von ca. 15 bis 20 Kilometern. Die Stabis ließ ich ausfallen. Die Einsicht hatte gesiegt. Nur nicht zu viel auf einmal! Das könnte unter Umständen kontraproduktiv sein. Bei wunderschönem Wetter machten meine Frau und ich dafür eine gemeinsame und gemütliche Radtour von ca. sechzehn Kilometer. Die hat uns beiden gut getan.

Am Mittwoch, also morgen, soll das gleiche Programm wie am Montag durchgeführt werden; Zuhause Krafttraining und abends im Stadion Lauftraining.

Donnerstag wieder Stabis und Fahrradfahren (abends Kegeln mit Freunden) und am Freitag das gleiche wie am Montag und Mittwoch. Mal sehen, ob ich es so durchziehen kann. Denn danach werde ich meinen weiteren Trainingsplan gestalten. Am meisten bin ich darauf gespannt, ob mein geplantes Lauftraining für morgen besser funktioniert als am Montag.

Kommentare zu: "26. Erstes Training nach den Gemüsesuppen" (2)

  1. Das hört sich ja nach einem sehr guten Wiedereinstieg an und ich hoffe, dass das Lauftraining auch etwas besser lief.

    Gemüsesuppe esse ich ja grundsätzlich super gern. Ich könnte davon leben. Es ist eine gute Erinnerung mal wieder ein Tag pro Woche einen Suppentag einzulegen und den Morgen mit einem großen Gemüsesmoothie zu beginnen.

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  2. Ja, danke! es wurde tatsächlich besser. Habe soeben meinen Bericht für die letzte Woche freigeschaltet. Dort kannst du dich über den weiteren erfolgreichen Verlauf meines Trainings informieren.
    Dir eine gute Woche und weiterhin viel Erfolg (auch bei der Gemüsesuppe :-)!!!

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