Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Laufkoordination

Laufkoordination

Da ich am Dienstag die vorgenommenen Stabis ausfallen ließ und nur eine ruhige Radtour unternommen hatte (siehe mein letzter Bericht), fühlte ich mich am Mittwoch wieder frisch für neue Taten.

Schon am Vormittag zog ich mein Trainingsprogramm vom Montag voll durch. Das waren Liegestütz, Kniebeugen, Stuhl-Step-Up und Trizeps-Dip, jeweils 10 Mal.

Dann folgten Hantel und Biegehantel sowie Slingtraining mit dem TRX-Band. Und das Ganze jeweils drei Mal.

Anschließen Duschen und Mittagessen. Danach hatte mein Körper genügend Zeit, um bis zum Abend für das Lauftraining zu regenerieren. Am Montag hatte ich erst am Nachmittag begonnen und war anschließend gleich zum Laufen ins Stadion gefahren; natürlich mit dem Rad :-). Das war allerdings in diesem Stadium meines Kostaufbaus, so kurz hintereinander, doch noch etwas zu viel.

Aus Erfahrung wird man klug. Also morgens Krafttraining, am Abend Lauftraining. Und, das lief doch gleich viel besser. Vier Runden Einlaufen gingen schon problemlos. Anschließend war Laufkoordination angesagt und natürlich durchgeführt.

Thomas war an dem Tag auch wieder einmal bei uns und er hatte vor, Diagonalläufe zu machen. Ob wir Lust hätten, uns anzuschließen? Natürlich hatten wir (Hans und ich). Er wollte drei Mal vier Läufe machen; d.h. jeweils ca. 122 Meter quer über den Platz mit Trabpausen von Eckfahne zu Eckfahne.

Diese Laufübungen hatte ich in der Vergangenheit schon bewältigt, aber für heute war ich mir sicher, das würde noch zu viel sein. Grundsätzlich passte es aber in mein Programm. Also nur kein Stress, mal sehen was geht; langsam aufbauen ist besser als übernehmen.

Die ersten vier Läufe gingen problemlos. Dann merkte ich schon, dass es eng wird. Also meinte Thomas, du machst nur noch drei Läufe, das reicht. Damit hatte er Recht. Ich war zwar ausgelaugt, fühlte mich aber noch gut. Und die Zeiten konnten sich durchaus sehen lassen, zumal man im Training ja nicht an seine Grenzen geht.

Dann hörte ich in mich hinein; was sagt mein Magen? – Nichts! Das ist die beste Kommunikation mit ihm :-).

Der Donnerstag gehörte dann doch wieder mehr der Regeneration. Wenn man über 60 ist und noch nicht so lange wieder im Training, sollte man dem Körper mehr Ruhepausen gönnen. Das hatte ich auch inzwischen gelernt. Also machte ich nur eine kleine Radtour, um die Beine zu lockern.

Am Freitag ließ ich das Kraftraining weg und konzentrierte mich ganz auf das Laufen im Stadion. Für den Tag hatte ich mir Bergläufe vorgenommen. Nach dem üblichen Einführungsprogramm gingen wir dann an die Seite vom Stadion, wo das letzte Stück noch einmal richtig steil nach oben geht. Leider muss man hier sehr aufpassen, denn an dieser Steigung gibt es viele Löcher und Unebenheiten im Boden. Ein Fehltritt und man kann sehr leicht umknicken.

Doch es ging alles gut. Mit meinen drei Läufen über ca. 90 Meter war ich sehr zufrieden. Die Kraft war da, die Muskulatur hatte mitgespielt und mein Magen quälte mich auch nicht; was will man mehr? Ich glaube, es geht wirklich aufwärts, nicht nur am Berg :-).

Das Wochenende habe ich zum Ausruhen genutzt, das schöne Wetter genossen, viel gelesen und wieder einen schönen, langen Spaziergang von ca. sieben Kilometer mit meiner Frau gemacht.

Nächste Woche werde ich wieder Krafttraining einbauen, aber nicht an den Tagen, an denen ich Lauftraining vorhabe. Das heißt, Montag, Mittwoch und Freitag Lauftraining und an einem dieser Tage, vermutlich mittwochs, werde ich in die Vorbereitung zu schnellen 200-Meter-Läufen gehen. Hier gibt es spezielle Trainingsmethoden, die ich ausprobieren will. Also bleiben Dienstag und Donnerstag für Stabis und Kraftübungen.

Kommentare zu: "27. Trainingsplan eingehalten?" (3)

  1. Super Robert, nur mache niemals Krafttraining und danach irgendwelche Läufe! Wenn dann umgekehrt. Es heisst nicht umsonst Work-Out, statt Work-In 😉

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  2. Daniel du hast recht; manchmal muss man erst wieder die Erfahrung machen 🙂

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  3. […] Krafttraining wie in Beitrag 27 beschrieben (nur um 2 Einheiten gesteigert). Am Nachmittag 18 Kilometer Radfahren. Man muss ja auch […]

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