Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Trainingslauf

Trainingslauf

Nachdem ich die erste Woche nach der Suppendiät trainingsmäßig besser als erwartet überstanden hatte, freute ich mich schon auf die nächste beschwerdefreie Woche. Und ja, ich darf es vorweg nehme, ich blieb beschwerdefrei und war darüber äußerst glücklich.

Ein paar Tage vorher hatte ich auf „MY-SPORTBLOCK-BERLIN“ einen interessanten Beitrag vom Athletiktrainer Deniele Biffi gelesen. Wie trainiere ich am besten für schnelle 200-Meter-Läufe? Da gibt es zwar einige Methoden, aber sich an den Besten zu orientieren, ist ja auch nicht verkehrt. Hier der Link für alle, die es noch nicht kennen und sich vielleicht auch dafür interessieren.

http://my-sportblog-berlin.me/2015/04/16/6-x-200-sprint-training-fur-200-und-400-m-beitrag-von-athletiktrainer-daniele-biffi/

Tom Tellez, der Trainer von Karl Lewis hatte diese Methode entwickelt. Sie heißt 6 x 200 Meter Sprint Training. Ziel von diesem Training sei es, die 200 Meter mit einer Intensität von max. 70 % zu laufen, nicht schneller.

Einmal in der Woche für sechs Wochen sollte man dieses Training einsetzen und zwar am besten ca. acht Wochen vor dem Höhepunkt der Saison. Das passte bei mir richtig ins Programm, denn in genau sieben Wochen möchte ich an den Hessischen Seniorenmeisterschaften teilnehmen und dort sowohl die 100 als auch die 200 Meter laufen.

Abgeändert auf mein Leistungsniveau (denn leider bin ich kein Karl Lewis) 🙂 , stellte ich mir das Programm auf für mich zugeschnitte Zeiten um. Das heißt im Detail:

  1. Woche 6 x 200 m in jew. ca. 45 Sek., 120 Sek. Erholungspause zwischen den einzelnen Läufen
  2. Woche 6 x 200 m in jew. ca. 45 Sek., 110 Sek. Pause
  3. Woche 6 x 200 m in jew. ca. 45 Sek., 100 Sek. Pause
  4. Woche 6 x 200 m in jew. ca. 43 Sek., 120 Sek. Pause
  5. Woche 6 x 200 m in jew. ca. 43 Sek., 110 Sek. Pause
  6. Woche 6 x 200 m in jew. ca. 43 Sek., 100 Sek. Pause.

Also startete ich gleich am Montag meine ersten 6 x 200 Meter. Ich schaffte es dann, vier Läufe in einer Zeit von 46, einen in 48 und einen in 44 Sekunden zu laufen. Damit war ich äußerst zufrieden, denn die Hauptsache war, alle erst einmal durchzustehen! Das Gefühl für genau 45 Sekunden zu bekommen ist schon nicht so einfach.

Dienstag war wieder Krafttraining angesagt.

Mittwoch 24 Kilometer Radfahren.

Donnerstag wieder Krafttraining und

Freitag Lauftraining im Stadion: 15 Sekunden Laufen, 15 Sekunden Gehen, das Ganze mit 30, 45, 60, 75 und 90 Sekunden und wieder zurück bis 15 Sekunden. Im Anschluss daran folgten ein lockerer 300-Meter und ein 200-Meter-Lauf.

Am Samstag machte ich noch ein bisschen lockeres Lauftraining im Stadion (3 x 5 Minuten Laufen und zwischen jedem Lauf 3 x 3 Minuten Gehen). Das wird ein Langzeitprogramm. Habe nämlich vor, vielleicht schon im Herbst, einmal einen 5 Kilometerlauf mit zu machen. Mal sehen ob das klappt. Denn bisher zählt für mich alles was mehr als 400 Meter sind zu den Langstrecken! 🙂

Auf jeden Fall bin ich mehr als Happy, dass ich das Ganze jetzt ohne Probleme bewältigen konnte, sowohl muskulär als auch sonst gesundheitlich! An dieser Stelle kann ich nur jedem empfehlen, wenigstens einmal im Jahr seinen Körper mit einer Gemüsesuppendiät zu entgiften. Es muss ja nicht unbedingt so extrem sein wie bei mir.

Kommentare zu: "29. Weitere Trainingswoche erfolgreich beendet (17.KW)" (1)

  1. […] das Programm bis Ende der 17. Woche verlief, könnt ihr noch einmal in Beitrag 29 nachlesen. Darin hatte ich auch das Programm von Athletiktrainer Daniele Biffi vorgestellt – […]

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