Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Wie ich in Bericht 33 am Ende schon sagte, verlangte mein Körper nach Erholung. Und da kam das (für mich) anstehende lange Wochenende gerade recht. Denn ich hatte eine Ruhephase dringend nötig.

Obwohl ich zunächst selbst nicht so richtig daran glaubte, schaffte ich es tatsächlich, vier ganze Tage ohne Lauf- und Radtraining durchzuhalten. Nur am Montag wurde ein einstündiges Krafttraining absolviert. Danach stand eine Geburtstagsfeier auf dem Programm!

Und die Ruhepause hatte sich gelohnt. Denn bis zum Mittwoch fühlte ich mich topfit, frisch und ausgeruht. Die Beine waren locker und der Kopf wieder frei. Es konnte weiter gehen. Ich freute mich auf ein richtig gutes Trainingsprogramm am Abend im Stadion.

Und das stand auf meinem Plan; es war ein Lauftraining für die Sprintausdauer von meinem Sportsfreund Thomas, bestehend aus vier Sequenzen.

  1. 100 Meter Laufen – 100 Meter Gehen/Traben
  2. 200 Meter Laufen – 200 Meter Gehen/Traben
  3. 100 Meter Laufen – 200 Meter Gehpause
  4. 200 Meter Laufen – 200 Meter Gehen/Traben
  5. 100 Meter Laufen – 100 Meter Gehen/Traben
  6. 200 Meter Laufen – 200 Meter Gehpause
  7. 200 Meter Laufen – 200 Meter Gehen/Traben
  8. 150 Meter Laufen – 150 Meter Gehen/Traben
  9. 100 Meter Laufen – 200 Meter Gehpause
  10. 150 Meter Laufen – 150 Meter Gehen/Traben
  11. 100 Meter Laufen – 100 Meter Gehen/Traben
  12. 300 Meter Laufen – fertig

Nach dem Programm war ich zwar ausgepowert, fühlte mich aber richtig gut; deutlich besser als beim letzten Mal. Aber am meisten war ich überrascht über die Zeit. Die einzelnen Läufe waren um jeweils ca. 4 Sekunden schneller als beim letzten Durchgang, den ich in dieser Form Ende letzten Jahres absolvierte.

Dann war ein Tag Pause. Für den Freitag hatte ich mir Bergläufe vorgenommen – und durchgeführt. Meine Verfassung war gut. Da wollte ich meine Schnelligkeit am Berg austesten und ausreizen!

Was soll ich sagen, bereits der erste Lauf war mit 20,2 Sekunden der schnellste, den ich bisher auf dieser Stecke gelaufen war. Da ich mich in bester Form fühlte und den ersten eigentlich noch gar nicht so schnell angehen wollte, er mir aber leicht fiel, wusste ich, die 20 Sekunden kann ich heute knacken. Und richtig, den zweiten Lauf war ich sogar eine ganze Sekunde schneller und lief ihn in 19,2 Sekunden. Nach einer Pause von etwa 10 Minuten war noch ein Diagonallauf angesagt. Auch hier kam eine sehr gute Zeit von 19,6 Sekunden heraus.

Nur zum Vergleich, damit man eine ungefähre Vorstellung hat:

  • auf dem flachen Sportplatz ca. 122 Meter = 19,6 Sekunden
  • am Berg ca. 90 Meter = 19,2 Sekunden

An diesem Tag war ich mit mir selbst sehr zufrieden! Ich hoffe, dass die Form so anhält, dann können die nächsten Wettkämpfe kommen :-).

Meinen versprochenen Bericht über die Kreis- und Stadtmeisterschaften in Rodgau 2014 reiche ich euch das nächste Mal nach – versprochen! Dann bekommt ihr auch wieder ein paar schöne Bilder zu sehen.

Kommentare zu: "35 . Kurzbericht vom Training aus Woche 21" (2)

  1. Feine Leistungen hast du gebracht.

    Gefällt mir

  2. Danke 🙂 Ich glaube, meine Diät wirkt ganz gut.

    Gefällt mir

Dein Kommentar zu diesem Beitrag:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: