Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Der sportliche Bräutigam mit seiner Braut

Der sportliche Bräutigam mit seiner Braut

Jetzt habe ich mir genug Zeit gelassen, muss mal wieder etwas für meine Leser tun. Sonst schaut keiner mehr hin. Aber ich muss gestehen, dass ich diese kleine Auszeit brauchte. Außerdem hatten sich die Prioritäten in Richtung Hochzeit unserer Tochter verschoben. Das versteht sicher jeder. Hierzu möchte ich nur so viel sagen: Wir hatten ein wunderschönes Fest; alle hatten ihren Spaß. Es gab keine Pannen und alles hat wunderbar geklappt. Und das Wichtigste: die jungen Leute sind immer noch glücklich 🙂

So, die schöpferische Pause ist vorbei. Jetzt wird wieder gearbeitet und zwar an meinem Plan, Langlaufstrecken zu überwinden. Dafür habe ich die letzte Woche bereits genutzt, mein Training entsprechend umzustellen.

Mein erstes Ziel ist es, einmal 5.000 Meter an einem Stück durchzulaufen. Für einen Sprinter erst mal gar nicht so einfach. Aber was ist im Sport einfach? Soll es ja auch nicht sein. Wir brauchen doch die Herausforderung. Wir wollen uns nicht nur mit anderen messen, sondern auch uns selbst beweisen, dass wir es können.

Zeitlich passt mein Vorbereitungsprogramm ganz gut, um beim Stadtlauf in Hanau Mitte September zum ersten Mal zu testen, welche Fortschritte ich bis dahin gemacht habe.

Und so sah mein Trainingsplan in dieser Woche aus. Den habe ich übrigens von Jörg Lindner, Aktiv-Training aus Baden-Baden. Weiterführendes Lauftraining

Montag, Mittwoch und Samstag:

zunächst Funktionelles Training (ein paar Übungen für Rumpf und Hüfte, alles nichts Neues), anschließend Laufkoordination (ebenfalls bekannt und schon seit langem angewendet).

Dann die eigentlichen Laufvorschläge:

5 x 7 Minuten Laufen oder als Alternative 4 x 8 Minuten Laufen mit jeweils 1 Minute Gehpause und anschließenden Steigerungsläufen.

Am Montag schaffte ich nur 4 x 7 Minuten. Dann spürte ich etwas meine Knie und ließ es dabei bewenden. Es ist schon etwas anderes, einen kurzen Sprint hinzulegen oder die Knie dauerhaft zu belasten. Trotzdem werden sie sich daran gewöhnen. Das spürte ich bereits am Mittwoch und Samstag.

Am Mittwoch und heute lief ich dann jeweils 4 x 8 Minuten mit jeweils 2 Minuten Gehpause, also 1 Minute längere Gehpause. Das bekam mir wesentlich besser.

Leider waren die vorgesehenen Steigerungsläufe nicht machbar. Daran hinderte mich mein Ischias. Den muss ich jetzt auch noch überwinden. Das zeigte mir aber auch wieder, dass die Sprints vermutlich nichts (mehr) für mich sind. Denn beim Ausdauerlaufen spürte ich den Ischias so gut wie gar nicht.

Nun werde ich mir morgen am Sonntag als Helfer beim Quarterman in Bruchköbel ein bisschen Geschmack für den Triathlon holen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf.

Kommentare zu: "38. Auf ein Neues – Vom Sprinter zum Langläufer?" (3)

  1. Dann wünsche ich viel Erfolg.:-)

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  2. Danke dir!

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  3. […] Über die erste Woche mit drei Einheiten (4 x 8 Minuten Laufen mit jew. 2 Minuten Gehpause) hatte ich schon berichtet – siehe Beitrag 38. Auf ein Neues.  […]

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