Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Auf geht´s!

Auf geht´s!

Nun ja, ich gebe zu, es war diese Woche sehr anstrengend. Außerdem sollte man bei diesen hohen Temperaturen und Ozonwerten sich keine großen körperlichen Belastungen im Freien aufzwingen.

Die zweite Woche Langlauftraining begann mit Starkregen. Also kein Training im Stadion möglich. Dafür zu Hause Functional Training und Sling-Fitness-Training. Dann am Mittwoch endlich wieder raus. Das Wetter hatte sich beruhigt und war sehr angenehm zum Laufen.

Zur Woche davor hieß es eine kleine Steigerung einbauen. Mein Plan sah vor, 4 x 10 Minuten Laufen mit jeweils 2 Minuten Gehpause und ich war selbst überrascht, wie gut es lief. In diesen 40 Minuten lief ich insgesamt ca. 5.800 Meter (ohne die 3 x 2 Minuten Gehpausen).

Am Freitag gleiches Programm (immer mit Vorprogramm: ein paar Stabis und ein paar Übungen aus der Laufkoordination). Dieses Mal lief ich genau so locker insgesamt bereits ca. 6.200 Meter mit einem Steigerungslauf am Ende.

Langlauftraining dritte Woche: Montag wieder 4 x 10 Minuten Laufen, mit dem Unterschied, dass die Gehpausen jetzt nur jeweils eine Minute betrugen. Erreichte Gesamtstrecke ca. 6.000 Meter mit anschließenden zwei Steigerungen über jeweils ca. 80 Meter. Ich fühlte mich gut!

Am Mittwoch schlug erstmals die Hitze brutal zu. Deshalb hatten wir uns darauf verständigt, das Training erst um 19:00h zu beginnen. Der Plan war, wieder 4 x 10 Minuten zu laufen, mit 1 Minute Gehpause.

Die Sonne knallte uns selbst um diese Zeit noch auf den Schädel. Unter der Mütze fing es an zu glühen, also musste sie weg. Bei den ersten 10 Minuten spulte ich noch 1.620 Meter herunter (bisher die beste Entfernung in dieser Zeit).

Doch bereits die zweiten 10 Minuten fielen mir deutlich schwerer und das merkte ich auch an der Entfernung, es wurden gerade noch ca. 1.500 Meter. Hinterher war ich platt und musste erst einmal den Wasserhaushalt auffüllen. Nach ca. fünf Minuten Pause wollte ich die dritte Sequenz abspulen. Ich muss es gestehen; nach zwei Runden, also 800 Metern, war Schluss. Es war einfach zu heiß. Und man muss sich ja nicht quälen.

Am Donnerstag konnte man sich kaum bewegen, ohne dass der Schweiß in Strömen lief;  wenigstens einer konnte laufen :-). Doch der Drang nach Bewegung war größer. Am Abend schwang ich mich auf mein Rad und spulte 22 Kilometer herunter. Dabei spürte man wenigstens ein kleines bisschen Fahrtwind.

Gestern, am Freitag wurde es dann noch ein bisschen heißer. Wir beschlossen kurzfristig, das Training im Stadion ausfallen zu lassen. Es gab aber eine schöne Alternative. Hans besitzt einen schönen, großen Swimmingpool. Als er das erste Mal davon erzählte, dass er dort im Sommer seine Runden drehen würde, dachte ich natürlich an Schwimmen. Weit gefehlt, Hans ist schließlich auch Läufer und er dreht seine Runden im Pool mit Laufen.

Aquajogging

Aquajogging

So hatte ich schon oft die Möglichkeit bei ihm im Pool zu trainieren. Und wer denkt, das sei einfach, der sollte mal richtiges Aquajogging betreiben.

Kurzer Anruf ob es passt, mit dem Rad zu ihm und dann mindestens 50 Runden Aquajogging – herrlich! Schön die Knie hoch und das Wasser auf dem Rundkurs in Bewegung bringen. Das fliest am Ende so schnell, dass man kaum zum Stehen kommt.

Das ist ein wunderbarer Ersatz für die Runden im Stadion. Vor allem viel kühler! Wohl dem, der einen solchen Pool hat. Hans ich danke dir für diese herrliche Trainingsmöglichkeit.

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Kommentare zu: "42. Zu heiß für Training?" (3)

  1. Ich kommeeeeeeee! !!

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  2. Dann aber Tempo! Die Wassertemperatur steigt täglich, liegt jetzt schon bei fast 30 Grad! Unglaublich.

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  3. […] Wochen 2 und 3 hatte ich in meinem Beitrag 42. Zu heiß für Training? zusammengefasst. Immerhin war ich Ende der 2. Woche schon einmal 6.200 Meter (ohne Gehpausen) […]

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