Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

2015-07-07 34505IMG_0959

Was braucht man mehr? Ein gutes Rad und ein Rucksack!


 

Bei der letzten Tour an der ich teilgenommen hatte, im vorigen Jahr, waren wir ca. 12 – 14 Personen. Jetzt am Dienstag waren wir nur zu dritt. Unser Tourführer vom ADFC und außer mir noch ein weiterer Senior hatten sich am Treffpunkt eingefunden.

Nach der Hitzewoche mit teilweise fast 40 Grad, bei der man sich kaum bewegen konnte, war es dann am Montag darauf etwas erträglicher. Das Training im Stadion war durchführbar und ich konnte sogar mein geplantes Ziel, wieder 4 x 10 Minuten zu laufen, gut durchführen.

Und erstmals waren die dabei zurück gelegten Strecken ziemlich exakt. Die ersten 3 x 10 Minuten lief ich  jeweils genau 1.600 Meter, nur bei der letzten Sequenz waren es „nur“ noch 1.550 Meter mit jeweils 2 Minuten Gehpause dazwischen. Das war für mich ganz ordentlich.

Für den Dienstag hatte ich mir schon länger in meinem Terminplan vermerkt, eine vom ADFC Main-Kinzig ausgeschriebene Fahrradtour mit zu machen. Lt. Veranstaltungsprogramm sollte die Tour über ca. 40 Kilometer, überwiegend über Radwege gehen.

Da der Dienstag noch einmal als wärmster Tag der Woche vorher gesagt war, stand für mich der Entschluss fest, daran teilzunehmen. Denn im Freien auf einem Rad ist die Hitze am besten auszuhalten. Der Start war für 10:00h morgens im Nachbarort Nidderau-Windecken vorgesehen.

Um 9:30h stieg ich aufs Rad. Bis zum Treffpunkt waren es genau 5 Kilometer. Dort traf ich auf den zweiten im Bunde und wenig später traf auch unser Tourführer vom ADFC ein. Nachdem fest stand, dass wir die einzigen heute sein werden, starteten wir unsere Seniorentour.

Durch Anklicken der Bilder könnt ihr sie vergrößern.

kurze Pause

kurze Pause

Von Nidderau-Windecken führte uns die Tour über Büdesheim, Rendel nach Klein-Karben. Von da aus fuhren wir immer an der Nidda entlang nach Gronau, Dortelweil bis nach Bad-Vilbel. Am Bad-Vilbeler Römerbrunnen machten wir eine kleine Rast und kosteten von dem frischen Quellwasser.

frisches Quellwasser

frisches Quellwasser

schmeckt richtig gut!

schmeckt richtig gut!

bitte lesen

bitte lesen

dto

dto

Dann ging es weiter durch den Bad-Vilbeler Kurpark hinaus bis nach Frankfurt.  Wir kamen durch die Stadtteile Harheim, Berkersheim und Preungesheim. Dabei wurde die A661 zwei Mal überquert. Unser Ziel war der „Lohrberg“, ein in unserer Region bekanntes Ausflugsziel mit wundervollem Blick über ganz Frankfurt. Auch wenn sich „Berg“ erst einmal nach großer Höhe anhört, so ist der Lohrberg doch recht harmlos.

Die folgenden vier Bilder mit Blick auf Frankfurt und Umgebung sind nicht an diesem Tag entstanden. Sie stammen von einem früheren Ausflug zum Lohrberg.

Blick über Frankfurt

Blick über Frankfurt

dto

dto

dto

dto

dto

dto

Hier findet man sowohl ein tolles Ausflugslokal sowie ein Bistro, bei denen man auch draußen sitzen kann und die dementsprechend sehr gut besucht sind. Ferner haben hier die Menschen jede Menge Schrebergärten, um dem Großstadtmief entfliehen zu können. Außerdem gibt es großflächige Liegewiesen und öffentliche Grillplätze, die zum Verweilen einladen.

Mittagsstärkung

Mittagsstärkung

dto

dto

2015-07-07 34522IMG_0976

dto

Nach einer Stärkung mit Essen und Trinken machten wir uns auf den Rückweg. Dieser führte uns zunächst über Bergen-Enkheim und von dort direkt auf die „Hohe Straße“, die bereits in Vorrömischer Zeit dem Warenaustausch zwischen West- und Osteuropa diente (siehe Bild). Heute ist sie eine beliebte Fahrrad- und Wanderstrecke.

Hinweisschild auf die Bedeutung der "Hohen Straße"

Hinweisschild auf die Bedeutung der „Hohen Straße“

Hinweisschild

große Eisentafel

Auch diese ca. 1,30 Meter hohe Eisentafel steht an der Hohen  Straße und zeigt einen Teil ihres Verlaufes.

Siehe auch folgenden Link zur Hohen Straße im Internet:

https://www.hessen-tourismus.de/natur-und-landerlebnis/radfahren-in-hessen/routen/frankfurt-rhein-main/regionalpark-route-hohe-strasse

An einem zentralen Punkt vor unseren Heimatorten trennten sich dann wieder unsere Wege. Denn die Hohe Straße führt direkt an Windecken, Ostheim und Bruchköbel vorbei.

gut beschilderte Radwege

gut beschilderte Radwege

An dieser Stelle möchte ich sagen; wir drei haben uns sehr gut verstanden und hatten ein paar schöne gemeinsame Stunden, obwohl wir uns vorher noch nie begegnet waren. Und natürlich ein besonderer Dank an unseren Tourführer, durch den wir wieder etwas mehr von unserer schönen Heimat, außerhalb von den bekannten Verkehrswegen, kennen gelernt haben.

der Routenführer

der Tourführer

ein Blick nach hinten

ein Blick nach hinten

Von hier aus fuhr ich dann mit dem zweiten Teilnehmer nach Ostheim, wo ja auch mein Sportsfreund mit dem Swimmingpool wohnt. Vorher tätigte ich einen Anruf bei meiner Frau. Sie möge doch bitte meine Badehose einpacken und mit dem Auto zu Hans und seiner Frau fahren. Dort wollten wir uns treffen, um noch ein paar Runden im Pool zu drehen und auch eine Partie Bowl im Garten zu spielen. Sie brachte noch Kuchen mit und Hans’ Frau kochte Kaffee.

Bis dahin hatte ich ca. 54 Kilometer mit dem Rad zurück gelegt. Anschließend drehte ich noch meine 50 Runden im Wasser. So verbrachten wir auch noch einen schönen restlichen Nachmittag mit unseren Freunden. Und die Hitze des Tages war heute sehr gut zu ertragen.

Kommentare zu: "43. Fahrradtour mit dem ADFC Main-Kinzig (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club)" (1)

  1. Das ist ein rund rum gelungener Tag!
    Besonders gut gefällt mir das Quellwasser, ich hätte zu gern eine in meiner Nähe.
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

Dein Kommentar zu diesem Beitrag:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: