Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Blumenpracht zum 80.

Blumenpracht zum 80.

Früher als erwartet durfte ich das nächste persönliche Highlight erleben. Damit meine ich aber nicht, den Geburtstag meiner Schwiegermutter. Der kam noch hinzu.

Am Samstag waren wir auf einer schönen Geburtstagsfeier; Schwiegermutter wurde stolze 80 Jahre jung und sieht immer noch 10 Jahre jünger aus :)! Das soll keine Schmeichelei sein, sondern ist Realität. Die Läufer in der Familie (Daniel unser Schwiegersohn, sein Vater und ich) waren natürlich auch vertreten und selbstverständlich waren auch der Sport im Allgemeinen und das Laufen im Besondern Thema.

Bei dem Gespräch über den im September bevorstehenden Stadtlauf in Hanau (mein selbsternanntes Ziel für den ersten Wettkampf) meinte Daniel doch tatsächlich, ob wir die Strecke am morgigen Sonntag nicht einfach mal ablaufen sollten. Die Idee fand ich grundsätzlich gut, aber nicht in seinem Tempo. Nein, er wollte sich da ganz nach mir richten, denn er hatte vor, für seinen Marathon zu trainieren, da würde mein Tempo ganz gut passen.

Wir beide verabredeten uns dann für 10:00h am Morgen. Nach der Feier war ich zwar noch ziemlich müde, aber wenn man erst einmal aufgestanden ist, freut man sich umso mehr. Pünktlich war ich an der verabredeten Stelle. Man glaubt es kaum, welche Stille zu dem Zeitpunkt noch in diesem Teil der Stadt herrschte. Kein Mensch war zu sehen. Doch das änderte sich fast mit jeder Minute, in der wir unterwegs waren. Jogger, Walker, Spaziergänger oder Gassigänger mit ihren Hunden; immer mehr Menschen waren plötzlich unterwegs.

Daniel kam kurz nach mir und hatte schon 27 Kilometer in den Beinen – Wahnsinn!

Die (neue) Strecke für den Stadtlauf noch einmal auf dem Plan ansehen, dann ging es auch für mich los. Zunächst ging es über Bürgersteige, dann aber hinaus auf schönen Wegen in den Außenbezirk, raus aus Hanau und später natürlich zurück zum Ausgangspunkt. Ich wollte mal sehen, wie weit ich komme, denn mir brannten die Oberschenkel noch etwas vom Freitag. Meine Devise war, nur keine Gedanken machen, einfach nur Laufen.

Jetzt mache ich es kurz. Ich schaffte die ganze Strecke von exakt 6 Kilometern mit all den kleinen  Steigungen und Gefällen. Aber ich gebe es auch zu, alleine hätte ich es nicht durchgestanden und wäre zumindest ab und an ein kleines Stück gegangen. So hat mich aber Daniel immer wieder motiviert und es hat tatsächlich geklappt. Und die Zeit konnte sich auch sehen lassen: 39:56 Minuten standen auf der Uhr – ein Schnitt von 9,0 km/h.

Vielleicht war das mein erster „meinflowmoment“!

http://www.bewegung-fuer-bewegung.de/meinflowmoment/

Denn das Gefühl hinterher war grandios – Suchtgefahr!

Kommentare zu: "48. Unerwartet und unverhofft!" (2)

  1. Das klingt sehr gut. Viel Erfolg weiterhin…:-)

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