Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Überreichung der Urkunde

Überreichung der Urkunde

Nicht nur die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens am Mittwoch und der Hanauer Stadtlauf am Freitag standen in dieser Woche auf dem Plan. Am Samstag folgte das nächste Highlight: die Stadt- und Kreismeisterschaften in Rodgau-Jügesheim. Sollte ich nach dieser anstrengenden Woche daran teilnehmen?

Mein Entschluss stand felsenfest. Irgendwie war ich voller Adrenalin; deshalb hätte ich es mir nicht nehmen lassen, diesen letzten offiziellen Wettkampf mitzunehmen. Ich sagte zu Hans, der ebenfalls gemeldet hatte, aber noch nicht sicher war, ich fahre auf jeden Fall. Meine Meldungen waren raus und zwar für 100 und dieses Mal auch für die 3.000 Meter.

Am Morgen war ich früh wach. Das Bild, das sich draußen zeigte, kam mir sehr bekannt vor – dunkle Wolken und Starkregen. Trotzdem rief ich Hans an und sagte ihm, dass ich fahren würde. Das Wetter war mir egal. Ich musste da hin. Er kam zu mir und wir fuhren zusammen nach Jügesheim.

In Jügesheim angekommen hatte der Regen kurzzeitig etwas nachgelassen, um dann umso stärker zurück zu kommen. Der Stadionsprecher meinte irgendwann, er habe mit Petrus telefoniert und es werde in den nächsten Minuten aufhören. Und tatsächlich, mit etwas Verzögerung konnten die Wettkämpfe beginnen.

Und dann hatte ich ein Déjà-vu. Unser 100-m-Lauf wurde gestartet. Wir waren zu dritt und der Lauf ging problemlos über die Bühne. Ich war froh, mir keine Verletzung zugezogen zu haben, speziell dass der Ischias sich nicht gemeldet hatte. Schließlich wollte ich noch die 3.000 Meter laufen. Doch dann der Schock im Zielraum. „Ihr müsst noch einmal laufen. Die Zeitmessanlage ist ausgefallen!“

Das durfte doch nicht wahr sein! Ausgerechnet bei uns Senioren musste das passieren. Wie letztes Jahr in Schlüchtern beim Sprintcup! Es ging kein Weg daran vorbei. Wir mussten noch einmal an den Start. Dieses Mal funktionierte die Messanlage. Und selbst das Wetter hatte ein Einsehen.

Und dann war es doch passiert. Ich verspürte ein leichtes Ziehen im hinteren Oberschenkel und die gelaufene Zeit war auch nicht gerade zum Vorzeigen. Trotzdem hatte ich meinen Titel vom letzten Jahr verteidien können. Nur leider musste ich auf den geplanten 3.000-m-Lauf verzichten. Das Risiko war mir dann zu groß. Zu gerne hätte ich mir den ersten Kreismeistertitel über eine längere Distanz geholt. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr! Dann bin ich auch besser für die längeren Distanzen vorbereitet.

Hans bekommt seine Urkunde

Hans bekommt seine Urkunde

die Siegerehrung

die Siegerehrung

mein 1. Platz

mein 1. Platz

die beiden Wettkämpfer

die beiden Senioren-Wettkämpfer vom LAZ-Bruchköbel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und das waren die sportlichen Ereignisse in der Woche nach unserem Urlaub. Da kann man mal sehen, was eiserner Wille und Adrenalin ausmachen. Man muss ein Ziel haben und fest daran glauben. Dieses Mal hat es 100%ig geklappt. Ab jetzt wird für den Langlauf trainiert. Das nächste Ereignis steht bereits vor der Tür. Am Samstag geht es zum Rodheimer Volkslauf über 5 Kilometer. Das wird ein schöner Trainingslauf. Ich freu mich drauf und werde berichten! Bis dann und bleibt alle sportlich!

Kommentare zu: "56. Die Woche nach dem Urlaub – Kreismeisterschaften" (2)

  1. Das sind gelungene Aufnahmen.
    Hoffentlich bist du bald wieder richtig fit.
    Liebe Grüße:)

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