Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Anfeuernde Zuschauer machen Mut!

Anfeuernde Zuschauer machen Mut!

Nach der letzten Woche mit ihren vielen Highlights hatte ich mir zunächst einmal lockeres Training verschrieben. Der Montag begann mit einem einstündigen Radfahren über 20 Kilometer. Am Abend im Stadion stand das Fahrtspiel, mein „Militärikurs“ (siehe 51.) wieder einmal auf dem Programm. Die gleiche Strecke mit den gleichen Runden und Distanzen wie am 15. August.

Dienstag war Ruhetag. Am Mittwoch Training im Stadion. Ein paar Runden Warmlaufen, einige Übungen aus der Laufkoordination und anschließend 5 x 10 Minuten Laufen mit einer Pace von ca. 6,40 Min/km (7 Min/km waren die Vorgabe) mit jeweils 2 Minuten Gehpause.

Donnerstag folgte bei schönem Wetter ein langer, lockerer Spaziergang über ca. vier Kilometer. Am Freitag wurde dieses Mal kein Training durchgeführt, denn ich hatte mir für Samstag den nächsten Volkslauf über 5 Kilometer vorgenommen. Der fand in Rodheim vor der Höhe, in der schönen Wetterau statt.

Ich fühlte mich sehr gut und freute mich auf dieses nächste Ereignis. Zu viert (außer mir, meine Frau, Daniel unser Schwiegersohn und sein Vater) brachen wir bei schönem Wetter auf. Die Voraussetzungen für einen guten Lauf waren gegeben.

Werner konnte leider nicht laufen, er hatte Rückenprobleme, ließ es sich aber nicht nehmen, uns zu fahren. Meine Frau war wieder für die Fotos zuständig und Daniel lief natürlich über die 10 Kilometerdistanz. Dabei wurde er Erster in seiner Altersklasse und holte sich dabei wichtige Punkte für seine Jahreswertung beim „Rosbacher Main-Lauf-Cup“.

Zurück zu meinen Ambitionen. Ich hatte das gute Gefühl, heute eine neue Bestzeit laufen zu können. Dieses Mal stellte ich mich beim Start ziemlich weit vorne an. Und dann ging es los. Zirka 800 Meter ging es überwiegend bergab und das verleitete zum schnellen Loslaufen. Und tatsächlich, es ging sehr flott voran.  Ein Blick auf die Uhr zeigte eine Pace von 4:30 Min/km.

Das war eindeutig zu schnell. Doch das regulierte sich auch genauso schnell wieder. Denn die Steigungen blieben natürlich nicht aus. Bis zum Wendepunkt war es wie eine Berg- und Talfahrt und dann ging es die gleiche Strecke bis Kilometer 2,5 wieder zurück. Und schon war die schnelle Pace weg.

Stand nach dem ersten Kilometer noch eine Pace von durchschnittlich 5:20 Min/km (das waren immerhin 11,26 km/h) auf der Uhr, so war ich für den zweiten und dritten Kilometer bereits bei konstant 6:23 Min/km angelangt. Nach 2,5 Kilometern ging es ab von der Straße und in relativ flachem Gelände auf Schotterwegen weiter.

Zwischen dem 3. und 4. Kilometer hatte ich am meisten zu kämpfen. Deshalb ließ ich es etwas ruhiger angehen und lief nur noch eine Pace von 6:31 Min/km. Ich wollte für den letzten Kilometer etwas Kraft sparen, um eventuell auf der Zielgeraden noch einmal zulegen zu können.

Allerdings war da nicht viel mehr aus meinen müden Beinen heraus zu holen. Den Schlusskilometer konnte ich gerade noch auf 5:58 Min/km steigern. Und auf den letzten ca. 300 Metern im Stadion auf Rasen war sogar ein kleiner Sprint durchs Ziel möglich.

Immerhin blieb die Uhr für mich bei 30:36 Minuten stehen; das war eine durchschnittliche Pace von 6:07 Min/km und damit hatte ich meine Bestzeit, die ich laufen wollte. Jetzt gilt es, diese zu stabilisieren und langsam darauf aufzubauen. Insgesamt wurde ich 47. von 78 Läufern über die 5 Kilometer. Würde es dabei eine Wertung nach Altersklassen geben, hätte ich sogar den Zweiten Platz bei den M60-Startern erreicht. Da ich der Zweitälteste im Feld war, konnte ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden sein.

Wenn alles nach Plan läuft, werden wir bereits am nächsten Samstag zu einem weiteren  Event fahren. Sollte es klappen, werde ich an dieser Stelle wieder darüber berichten. Jetzt wünsche ich allen erst einmal eine angenehme und erfolgreiche Woche. Bleibt sportlich!

Und jetzt möchte ich euch noch ein paar Eindrücke von meinem Lauf zeigen. Durch Anklicken der Bilder könnt ihr sie vergrößern.

Vor dem Lauf

vor unseren Läufen

Am Start sind alle noch fit!

am Start sind noch alle fit

Die Berg- und Talbahn.

die Berg- und Talbahn

 

 

 

 

 

 

... man schleppt sich so durch!

man schleppt sich dahin

... aber die Zuschauer machen flinke Beine.

aber die Zuschauer machen flinke Beine

... über die Felder

über die Felder

 

 

 

 

 

 

 

... das Ziel vor Augen

endlich das Ziel vor Augen

... noch eine Sekunde

noch eine Sekunde

... und geschafft

und geschafft

die Ziellinie überschritten

die Ziellinie überschritten

 

 

 

 

 

 

und natürlich der Blick auf die eigene Uhr

und natürlich das Anhalten der eigenen Uhr

... zunächst mal ganz schön geschafft

glücklich über das Durchkommen

auch Daniel hat seinen Lauf beendet

auch Daniel hat seinen Lauf beendet

... und Lachen können wir auch wieder!

und Lachen können wir auch wieder!

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare zu: "57. Der 25. Rodheimer Volkslauf" (5)

  1. Wanda Breitenbach schrieb:

    Grandios!!!

    Gefällt 1 Person

  2. Doch noch geschafft.
    Glückwunsch.
    Zum Lauf sowieso. 🙂
    Gute Nacht

    Gefällt mir

  3. Daniel schrieb:

    Die 30 wackelt!

    Gefällt 1 Person

  4. […] Bericht über den Rodheimer Volkslauf endete mit dem Satz: „Wenn alles nach Plan läuft…!“ (siehe 57.) Es lief aber dieses Mal nicht alles nach […]

    Gefällt mir

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