Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Titelbild 002Jeder der einen Blog schreibt weiß, dass manchmal sehr viel Vorbereitung nötig ist, um einen Beitrag zu posten. Da sind zum einen die Ideen, die man zu Papier bringen muss und zum anderen müssen Bilder, die jeden Blog bereichern und die jeder gerne anschaut, zunächst bearbeitet werden. So, jetzt ist es so weit und ich möchte euch vom ersten Tag, dem Anreisetag berichten.

Am vorletzten Sonntag war es endlich so weit. Der ersehnte Laufurlaub auf Mallorca konnte beginnen. Um 6:30h hieß es aufstehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück brachte mich meine Frau zum Flughafen, dann einchecken bei Air-Berlin. Anschließend ging es zur Sicherheitskontrolle. Meine Frau wartete draußen vor der Absperrung.

Handgepäck aufs Band und ich ging durch die Schleuse. Kein Piepen zu hören, wieso auch? Ich wartete auf meine Reisetasche. Sie erschien und wurde sofort von einem Kontrolleur des Flughafenpersonals vom Band genommen. Da dachte ich mir noch nichts dabei. Ich ging auf ihn zu und wollte meine Tasche in Empfang nehmen.

„Gehört die ihnen“? wollte er wissen.

„Ja, gibt es ein Problem“? fragte ich ihn.

Polizeikontrolle

Polizeikontrolle

Seine Antwort überraschte mich dann doch: „Gehen sie bitte mit dem jungen Mann nach da drüben. Er muss ihre Tasche noch einmal prüfen!“

Dieser junge Mann zieht sich Gummihandschuhe an, nimmt einen Streifen (sieht aus wie Papier) und fährt damit über den Griff, die Außenseite, die Innenseiten und schließlich über meinen Gürtel. Dann hält er ihn an  ein Gerät, kommt zu mir zurück und meint: „Wir haben Spuren von Sprengstoff festgestellt. Warten sie hier. Wir müssen die Bundespolizei verständigen.“

Nun war ich doch ziemlich überrascht, andererseits aber auch sicher, dass das gänzlich unmöglich sein kann, es sei denn, irgendjemand hätte mir etwas untergeschmuggelt. Also ein Restrisiko bestand durchaus. Ernsthafte Sorgen machte ich mir trotzdem nicht.

„Wie lange wird das dauern?“ frage ich ihn. Er meinte, dass die Polizei bald zur Stelle sein werde.

Meine Frau beobachtete aus der Entfernung die Aktion und machte mir Zeichen, was denn los sei. Ich schrieb ihr eine Mitteilung: „Sprengstofftest war positiv! Muss auf die Polizei warten.“ Wenn das kein Aufreger ist am frühen Morgen vor meinem Flug!

Nach ca. fünf Minuten kamen zwei Polizisten um meine Reisetasche zu inspizieren. Sie wollten natürlich genau wissen, was in der Tasche sei und wo ich hin wolle. Ich erklärte ihnen, dass ich in ein Laufcamp fliegen wolle und zeigte die mitgeführten Utensilien: Sonnenbrille, Sportbrille, Schwimmbrille, Laufuhr, Fotoapparat, Ladekabel für Handy, Foto, Uhr etc., Batterien sowie einige Medikamente. Alles in allem also recht harmlos.

Ich fragte, wie es sein könne, dass diese Dinge Spuren von Sprengstoff enthalten können. Einer meinte, dass die Textilien (Tasche und Gürtel waren aus Textil) oder auch die  Medikamenten irgendetwas enthalten, weshalb das Gerät angeschlagen  habe. Die neuen Geräte seien nämlich sehr empfindlich.

Letztendlich war, wie nicht anders zu erwarten, alles gut; ich konnte meiner Frau Entwarnung geben, sie beruhigt nach Hause fahren und ich in den Flieger steigen.

In Palma schien die Sonne und die Vorfreude auf schönes Wetter stieg. Dann ging es mit dem Bus nach Alcudia im Nordosten von Mallorca. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto dunkler wurden die Wolken und dann fing es immer stärker an zu regnen. Trotzdem blieb die Stimmung gut.

unser Hotel

unser Hotel

In unserem Hotel „JS Alcudi-Mar“ treffen sich dann am Abend alle Beteiligten zur Begrüßung und Einstimmung auf die kommende Woche. Wir erhalten ein Begrüßungspaket mit einem Laufshirt von der Zeitschrift „Laufen.de“ und Testprodukte von „Ultra Sports“. Weitere Partner von Carsten Eichs „Run³“ sind u.a. „Polar“, deren Laufuhr M400 wir die ganze Woche lang testen konnten, ebenso wie die Sportbrillen von „Sziols“ und „Asics“, deren Laufschuhe wir im Laufe der Woche auf dem Laufband getestet haben.

Die einzelnen Betreuer (insgesamt 8 Laufcoaches) wurden vorgestellt, ein Ablaufplan für die kommende Woche ausgegeben und nach einem gemeinsamen Abendessen ließen wir den ersten Tag ausklingen.

Kommentare zu: "12.16 Lauf- /Runningcamp mit Carsten Eich auf Mallorca – Teil 1" (5)

  1. Wenn das kein aufregender Start ist…
    Genieß die Tage:-)

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  2. Wanda Breitenbach schrieb:

    Mein lieber Schatz, gerne entlaste ich dich noch ein Weilchen und halte die lästigen, täglichen, zeitraubenden Notwendigkeiten in unserem Leben von dir fern, um deinen Schreibfluss zu unterstützen.

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  3. Ich wünsche dir viel Spaß beim Laufen. 🙂

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    • Danke Rudi. Ich bin ja schon wieder zurück und berichte von der vergangenen Woche. Leider habe ich gerade nicht so viel Zeit, dass ich zeitnah alles so erledigen kann, wie ich es möchte. Aber das muss auch mal sein!

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