Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

„Bergfest“, sagten wir früher in der Arbeit zum Mittwoch. Auch dieser Mittwoch, der 09. März 2016, wurde zu unserem Bergfest beim Laufcamp auf Mallorca. Wie schon angekündigt, stand ein Berglauf auf dem Programm, auf den sich jeder freute und den auch ich unbedingt mitmachen wollte.

(die Bilder zum Vergrößern anklicken)

Also war am Dienstag völlige Regeneration angesagt. Auch die Laufintervalle am Morgen des Mittwoch ließ ich ausfallen. Ich fühlte mich noch nicht 100%ig hergestellt und wollte vor allen Dingen den Berglauf am Nachmittag nicht gefährden. Dafür hörte ich mir einen Vortrag von Thomas Naderi über die Trainingssteuerung der Laufuhr Polar M400 an. Es war sehr beeindruckend, was in dieser Uhr alles drin steckt und welche Möglichkeiten der Auswertung sie bietet.

der Berg ruft!

der Berg ruft!

Um 15:30h ging es endlich los. Die gesamte Strecke war mit 10,4 Kilometern angegeben. Da ich bisher noch nie 10 km an einem Stück gelaufen war, einem Mitstreiter ging es ebenso, bot sich Carsten Eich an, uns bis zum Fuß des Berges (ca. 2 km vom Hotel bis dahin) mit dem Auto zu fahren. Ich kann nur lobend erwähnen, es wurde auf jeden Rücksicht genommen!

der Berg vom Hotel aus gesehen

der Berg vom Hotel aus gesehen

 

 

 

Zusammen mit einem Coach (Norbert von Laufen.de) machten wir uns an den Aufstieg im Trabtempo. Ich fühlte mich wie neu geboren. Endlich wieder laufen und dann auch noch auf den Berg! Und hier machte sich doch wieder einmal mehr mein Training aus der Leichtathletik bemerkbar (schnelle kurze Bergläufe hatte ich schon öfter gemacht). Die Steigung über 260 Höhenmeter auf einer Strecke von ca. 3 km machte mir richtig Spaß.

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Ich fühlte mich wie beflügelt je höher wir kamen. Und dann wusste ich, warum jeder so davon geschwärmt hatte; erstens war es ein tolles Gefühl, den Berg bezwungen zu haben und dann wurde man mit dem Blick von oben über die Stadt Alcudia und das Meer ausreichend belohnt.

weitere Bilder s.u.

weitere Bilder s.u.

 

 

 

 

 

Dann muss man natürlich auch wieder den Berg runter, was natürlich die Wadenmuskulatur stark belastete. Wir hatten logischerweise einen Vorsprung gegenüber den anderen, die vom Hotel aus losgelaufen waren. Aber selbst die Schnellsten hatten uns nicht einholen können. Ein richtig steiler Berg ist schon etwas anderes als flaches Gelände.

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Norbert unser Fotograf

Norbert unser Fotograf

 

 

 

 

 

 

 

Aber dann auf dem Weg nach unten begegneten sie uns. Norbert, unser Fotograf, wartete oben auf die einzelnen Teilnehmer für schöne Gruppenaufnahmen. Gerne hätten wir auch gewartet, aber es wurde dann doch kalt (wir waren schließlich geschwitzt und wollten uns nicht auch noch erkälten) und außerdem fing es an zu regnen. Also machten wir uns auf den Rückweg, der schließlich wieder 3 km den Berg runter ging und weitere 2 km bis zum Hotel. Das musste jetzt noch gelaufen werden. Wir schafften es schließlich alle und alle waren happy, den Berg „bezwungen“ zu haben!

meine Daten

meine Daten

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag, Donnerstag, stand ein Lauf zum Pinienwald auf dem Programm. Die Gesamtstrecke hin und zurück sowie eine Runde durch den Pinienwald betrug 10,1 Kilometer. Wieder wurden wir in Leistungsgruppen eingeteilt und bekamen jeweils zwei Laufcoaches zugeteilt. Sollte also eine Gruppe etwas auseinander fallen, würde immer ein Coach dabei bleiben.

Für mich war die Frage, wie weit würde ich laufen können, denn die gleiche Strecke musste ja auch wieder zurück gelaufen werden. Das Wetter lud an diesem Morgen leider nicht dazu ein, uns viel Freude zu bereiten. Doch da gab es kein Zurück! Nach dem Motto, schlechtes Wetter gibt es nicht für einen Läufer, sondern nur schlechte Kleidung, machten sich die meisten auf den Weg.

Sturm

Sturm

wer geht da schon freiwillig raus?

wer geht da schon freiwillig raus?

Lauf zum Pinienwald

Lauf zum Pinienwald

 

 

 

 

 

 

 

Um es vorweg zu nehmen, es gab einige Grüppchen, die die Schleife im Pinienwald mehrfach drehten und auch noch einen Abstecher ans Meer machten. Ich sagte irgendwann, ich möchte auf der Hinstrecke wenigstens 4,5 km laufen; das würde dann bedeuten, dass insgesamt 9 km auf der Uhr stehen würden. Damit hätte ich dann meinen längsten Lauf an einem Stück absolviert. Und ja, ich habe es geschafft, 9,02 km in 1:07:37 Stunden und das nach dem anstrengenden Berglauf am Vortag. Ich war mehr als zufrieden! Ferner war die Strecke nass vom starken Regen und im Wald standen ‚große‘ Pfützen! Außerdem fing es auf dem Rückweg wieder stärker an zu regnen, nachdem der Regen zuvor etwas nachgelassen hatte.

Am Nachmittag sollte dann noch einmal eine Einheit mit Lauf-ABC durchgeführt werden. Die fiel dann aber im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Es regnete so stark und war so stürmisch, sodass auch die beste Kleidung dafür nicht geeignet war. Stattdessen erhielten wir eine Unterrichtsstunde„Richtige Dehnung und Kräftigung der Muskulatur“. Und am Abend stellte Norbert seinen Verlag „Laufen.de“ vor.

Am Freitag standen Intervallläufe auf dem Programm, die ich aber ausfallen ließ. Sie wären mir wieder zu anstrengend gewesen. Dafür legte ich einen Regenerationstag ein, hörte mir einen Vortrag über „Kraftwerk Mensch“ an, ließ mir von Asics eine Laufbandanalyse erstellen und anschließend gönnte ich mir noch eine Massage.

Die tat mir richtig gut, denn die Oberschenkel und die Waden hatten es nötig. Ferner war ich damit auch gut gerüstet für den Abschlusslauf am nächsten Tag. Am Abend gab es noch einmal eine Vorstellung von Polar = Trainingsauswertung!

Über den Abschlusslauf am Samstag, 12.03. berichte ich dann in meinem letzten Beitrag vom Laufcamp auf Mallorca mit Carsten Eich, im Teil 4. Hier noch einige Impressionen zum Genießen.

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Kommentare zu: "14.16 – Laufcamp mit Carsten Eich auf Mallorca – Teil 3" (9)

  1. Beflügelt – genau so siehst du aus.
    Danke für diese Bilder.
    Herzliche Grüße

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  2. Hallo Robert, wieder ein toller Bericht und laufen.de hat ja auch durch 200 Ausgaben unseren 30.Wannkopflauf als Sponsor unterstützt.

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  3. Hi Jamie, schade dass wir uns nicht getroffen haben. Aber vielleicht haben wir, sind uns aber nicht aufgefallen; bei den vielen Menschen! 🙂
    Beim nächsten Mal bitte aufpassen oder vorher Bescheid geben! 🙂

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  4. Bei diesem schönen Ausblick kann ich deine Euphorie verstehen. Ich bin auch immer happy, wenn ich Berge bezwungen habe. 🙂

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