Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Der Leuchtturm

Der Leuchtturm

Ein weiteres Highlight war der Abschlusslauf hin und zurück zum Leuchtturm, gesamte Distanz 15 Kilometer. Für jemanden wie mich, der hier im Camp seine bisher längste gelaufene Strecke über 9 km zurück gelegt hatte, natürlich ein unmögliches Unterfangen. Doch auch hier gab es eine Lösung.

Carstens Frau, die mit dem Auto alle Getränke zum Leuchtturm fuhr, nahm uns beide, die schon zum Fuß des Berges gebracht wurden, auch hier mit. So mussten wir „nur“ die halbe Strecke laufen; das waren ja auch insgesamt 7,72 km.

Auch heute war es kalt und windig. Wir fuhren so los, dass wir noch rechtzeitig die Getränke zum Treffpunkt bringen konnten und um nicht zu lange auf die ersten Läufer warten zu müssen. Denn niemand wollte sich durchgeschwitzt lange aufhalten. Ein paar Erinnerungsfotos und schon sollte es wieder zurückgehen.

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am Leuchtturm

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die Laufstrecke

die Laufstrecke

 

 

 

 

 

 

Die Strecke führte vom Hotel immer am Strand entlang, durch den Hafen von Port d´Alcudia bis Alcanada. Außerhalb von Alcanada kamen wir an eine Kaimauer, die direkt zum Strand führte. Von dort sahen wir die kleine Insel mit dem Leuchtturm. Eine herrliche Strecke, die ich auf dem Rückweg genießen konnte, zumal auch der Regen aufgehört hatte und sogar teilweise die Sonne zum Vorschein kam.

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mit Dieter und Rolf

mit Carsten Eich

mit Carsten Eich

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag wurden die Testuhren von Polar zurückgegeben bzw. man konnte, sofern man Interesse und Gefallen daran gefunden hatte, sie zu einem günstigeren Preis erwerben.

ich war dabei

ich war dabei

Dann folgte noch eine Abschlussbesprechung. Jeder erhielt ein Glas Sekt oder Orangensaft und wir stießen auf die erfolgreiche Woche an. Zum Abschluss erhielt jeder seine persönliche Teilnehmerurkunde.

Sonntag war Abreisetag. Manche  verließen bereits am Morgen das Hotel und wurden zum Flughafen gebracht. Der Flieger nach Frankfurt ging erst am Abend. So hatten wir noch einen kompletten Tag zur freien Verfügung.

An  unserem letzten Tag schien die Sonne und es war herrlich warm, endlich mal ein Tag ohne Regen. So nutzte ich die Zeit, um mit dem Bus nach Alcudia zu fahren und mir den Markt und die Altstadt anzusehen. Im Hotel trafen bereits die ersten, neuen Campteilnehmer ein, die für die zweite Woche gebucht hatten.

Als Fazit kann ich für mich sagen, es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viel gelernt, über Trainingsmethoden, Trainingseffekte, Ernährung, den menschlichen Körper, über mich selbst und ich habe viele nette Menschen kennen gelernt. Zu einigen wird der Kontakt bestehen bleiben (hoffe ich zumindest) und sei es auch nur über Facebook.

In dieser Woche bin ich insgesamt knapp 37 Kilometer gelaufen, für mich war das eine optimale Leistung. Ich weiß, dass dies für die meisten Teilnehmer lächerlich erscheinen mag, denn viele liefen zwischen 100 und 150 km. Nur an denen kann ich mich als Anfänger, der gerade erst richtig angefangen hat die Langstrecken zu testen, nicht messen.

Meine Motivation weiter zu Laufen hat zumindest ein festes Fundament bekommen. Bereits in der Folgewoche habe ich eine neue Trainingseinheit begonnen und zwar mit einem Plan von Carsten Eich, den man sich übrigens auch bei Laufen.de herunter laden kann. Er lautet: In 16 Wochen zum ersten 10-km-Wettkampf. Den werde ich jetzt konsequent durchziehen und mal sehen, welche Fortschritte ich in dieser Zeit machen kann.

An der Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei Carsten Eich und seinem Team bedanken für eine tolle Woche und die gute Betreuung! Es war schön mit euch! Vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Jahr wieder. Dann laufe ich aber nicht mehr nur hinterher :-).

Hier noch einige Impressionen, die euch zeigen, dass der Spaß nie verloren ging und vielleicht habe ich ja bei einigen das Interesse geweckt, so ein Laufcamp auch einmal mitzumachen.

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das Betreuerteam

das Betreuerteam

alle Teilnehmer

alle Teilnehmer

 

 

 

 

 

All meinen Lesern wünsche ich frohe Osterfeiertage!

Kommentare zu: "15.16 – Laufcamp mit Carsten Eich auf Mallorca – 4. und letzter Teil" (7)

  1. Das lese ich in Ruhe nach Ostern.

    Frohe Tage

    Gefällt 1 Person

  2. Ich habe deinen Beitrag aufmerksam verfolgt und bin, eigentlich wie immer bei Laufreisen, hin- und hergerissen. Auf der einen Seite sind die Tipps und Infos von Profis immer eine tolle Informationsquelle und bringen einen weiter, auf der anderen Seite stellt man sich aber auch in einen Zwang was die Abfolge und die einzelnen Läufe betrifft. Ich nutze meine Urlaube immer um mein Training ein wenig zu intensivieren, lasse aber auch gerne mal 5 gerade sein. Das ist natürlich bei einem organisierten Laufcamp in einer Gruppe immer ein wenig schwierig. Aber wie Du weißt, habe ich mit Trainingsplänen ja sowieso so meine Probleme. Da ich keinen Leistungsanspruch habe kann ich mich damit wenig anfreunden. 😉
    Mich freut es aber riesig, dass Du so viel aus dem Camp mitgenommen hast und, ausgenommen vom Wetter, richtig viel Spaß hattest und alles gepasst hat. Bin gespannt wie sich der Trainingsplan auf den Wettkamp auswirkt und ob alles so kommt wie geplant!

    Gruß Gerd

    Gefällt 2 Personen

    • Danke Gerd, werde über den Fortschritt berichten. Für mich war das Camp eine gute Gelegenheit, einmal etwas von den „Profis“ zu lernen. Urlaub konnte man das nicht gerade nennen, auch wenn es mal weg war vom Alltag. Zwang gibt es da keinen, jeder kann machen was ihm Spaß macht. Aber man möchte schon gern bei allen Aktivitäten dabei sein. Eine gewisse Gruppendynamik ist schon vorhanden.
      Von einem richtigen Langläufer, so wie du z.B., bin ich noch weit entfernt. Aber ich freue mich schon über die kleinen Erfolge.
      Also bis zum nächsten Mal und viele Grüße Robert

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  3. Wanda Breitenbach schrieb:

    …und dann hatte ich meinen liebsten Ehemann wieder. Welch Wiedersehensfreude! …und jede Menge Interessantes zu erzählen. Meine Woche war übrigens auch sehr nett. Ich kann nur jeder Frau empfehlen Ihrem Mann eine solche Camp zu gönnen, wenn sie selbst, so wie ich, das Laufhobby nicht in diesem Ausmaß pflegt.

    Gefällt 1 Person

    • Ich habe mich auch gefreut, wieder nach Hause zu kommen, auch wenn es sehr schön war.
      Wie heißt es so schön: daheim ist daheim! 🙂
      Und ich freue mich sehr, dass du mich in meinen Unternehmungen soooo unterstützt. Das bedeutet mir viel – DANKE!

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  4. Wow, das nenne ich mal eine spannende, lehrreiche und vor allem sehr gut organisierte Zeit. Es freut mich total zu lesen, dass dir die Zeit auf Mallorca so viel Freude bereitet und vor allem auch so viel Gutes gebracht hat.

    Du wirst sicher mit deinem Plan sehr viel erreichen und ich verfolge mit Spannung, wie es für dich weitergeht. Alles Gute bis dahin.

    Gefällt 1 Person

    • Vielen Dank Din. Es freut mich, dass dir meine Berichte über das Laufcamp auf Mallorca so gut gefallen haben. Und ja, es war tatsächlich eine schöne und vor allem auch lehrreiche Zeit. Sehr warhscheinlich werde ich im nächsten Jahr so etwas Ähnliches wieder machen, vielleicht sogar das gleiche noch einmal, mal sehen :-).

      Dir auch alles Gute und liebe Grüße nach Berlin! Es ist auch immer wieder sehr interessant, deine Berichte über dein äußerst umfangreiches Programm zu lesen. Und dafür bewundere ich dich wirklich sehr.

      Heute bedauere ich es, dass ich in meinen jungen Jahren kaum Zeit für Sport hatte. Doch dafür genieße ich es heute umso mehr!

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