Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Dieses Mal möchte ich nicht von mir, sondern von den großartigen Athleten berichten, die am Sonntag, am 10. Quarterman Germany in Bruchköbel teilgenommen haben. Insgesamt hatten sich 340 Athleten zu dieser tollen Triathlonveranstaltung eingefunden.

Als begeisterter Sportler und Fan des Triathlonsports, den ich selbst gerne einmal ausüben möchte, hatte ich mich als Helfer für die Veranstaltung angemeldet. Wie schon im letzten Jahr stand ich an der Radstrecke, um an einer Engstelle die Fahrer auf die dortigen Gefahren aufmerksam zu machen und richtig einzuweisen.

Standort

Standort

Hinweis auf Engstelle

Hinweis auf Engstelle

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Trotzdem gab es immer wieder unverbesserliche Nichtteilnehmer, die glaubten sich den Anweisungen widersetzen zu müssen. Manchmal gab es dann sogar heftige Diskussionen, weil diese Menschen meinten, es wird schon nichts passieren. Hier stellt sich doch die Frage: Muss denn immer erst etwas passieren, bevor die Leute vernünftig werden?

Um es vorweg zu nehmen, die Sportler blieben von allen Gefahren verschont, auch wenn es manchmal eng wurde und die Chaoten rechtzeitig auf die Wiesen geschickt werden  konnten. Aber man muss fairerweise auch sagen, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung vernünftig und einsichtig war.

Zu der Veranstaltung selbst: Unter den 340 Athleten waren eine gute Freundin von uns, die am Quarterman teilnahm und unser Schwiegersohn Daniel, der erstmals an einem Triathlon teilnahm und sich die Sprintdistanz ausgesucht hatte.

Die Sprintdistanz ging über 500 m Schwimmen, 25 km Radfahren und 5 km Laufen. Beim  Quarterman waren 950 m Schwimmen, 45 km Radfahren und 10,5 km Laufen zu bewältigen. Beide, Rita und Daniel, schafften hervorragende Zeiten und Platzierungen.

Rita wurde beim Quarterman 2. in ihrer AK und 4. in der Gesamtwertung in einer Gesamtzeit von 2:41:16 Stunden. Dabei war sie mit 48:01 Minuten über die 10,5 km die schnellste Frau im Wettbewerb. Ein herausragendes Ergebnis!

In der Sprintdistanz wurde Daniel auf Anhieb 3. in seiner AK in 1:26:30 Stunden. Ebenfalls ein super Ergebnis, das gewürdigt werden muss. Dass er ein guter Läufer ist, wussten wir ja schon lange :-).

Beiden  möchte ich an  dieser Stellen noch einmal ganz herzlich zu ihren Erfolgen gratulieren.

Zum Vergrößern die Bilder einfach anklicken.

 

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950 m Schwimmen

950 m Schwimmen

Daniel beim Lauf

Daniel beim Lauf

Daniel mit den stolzen Eltern

Daniel mit den stolzen Eltern

 

 

Kommentare zu: "25. Quarterman Germany in Bruchköbel" (3)

  1. Wanda Breitenbach schrieb:

    Es begeistert mich immer wieder, welche Leistung bei einem solchen Wettkampf von den Athleten erbracht wird. Die glücklichen Gesichter nach den Strapazen sind für mich die Bestätigung, dass sportliche Betätigung Zufriedenheit und Selbstbewusstsein fördert. Mir wurde erst sehr spät in meinem Leben klar, wie viel Wohlgefühl Sport bringen kann und was er für die Gesundheit bedeutet. Das bedaure ich sehr! Heute versuche wenigsten das zu verwirklichen, was mir möglich ist. Doch unsere Kinder und nun auch Enkel werde ich immer darin bestärken Sport als wichtigen Teil ihres Lebens zu betrachten. Und meine Eltern ebenso, obwohl sie bereits beide den 80ten Geburtstag hinter sich haben….

    Gefällt 1 Person

  2. Daniel schrieb:

    Ein toller Beitrag der mal wieder zeigt, dass einem die Familie und die Freunde zu großen Leistungen verhelfen. Naja gut und ein bisschen Training natürlich auch 🙂 Es hat schon damit angefangen, das Rita und ich die Strecken und die Tücken des Quartermans am Vortag durchgegangen sind und uns gegenseitig motivierten. Ich der Wechselchaot und Rita die lieber über die Matschfelder gefahren wäre, als den Berg in Neuberg viermal anzugehen, haben die richtige Einstellung dazu gefunden und so konnten wir entspannt den Wettbewerb angehen. Als dann noch meine Eltern meine verbesserungswürdige Schwimmeinlage mit der Kamera begleiteten und wir gemeinsam mit Robert im Ziel ein Bierchen zischen konnten, kann der Tag als erfolgreich und unvergesslich abgespeichert werden. Ich hoffe sehr dass Robert irgendwann mal dieses Schauspiel auch aktiv erfahren wird und sich nicht nur als Streckenposten rumärgern muss. Das Potenzial und den Willen hat er bereits, jetzt müssen wir nur noch an den 10 Bahnen Schwimmen arbeiten 😉

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