Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

beim ersten 10er

beim ersten 10er

Nachdem ich den ersten 10er erfolgreich geschafft hatte, war die Euphorie entsprechend groß. Auch die Resonanz meiner treuen Leser war riesig, worüber ich mich natürlich auch sehr gefreut habe. Von dieser Stelle aus meinen herzlichen Dank fürs Daumen drücken und die vielen Glückwünsche!

In diese Euphorie hinein dachte ich bereits an den nächsten 10-km-Lauf, der nur zwei Wochen später, also bereits kommenden Freitag stattfinden soll. Das viele Adrenalin noch im Blut, sagte ich meinen Mitstreitern schon nach dem Lauf in Erlenbach zu, daran teilzunehmen. Und ja, ich hatte es wirklich vor.

Ich schrieb meinem „Ferncoach“ Carsten eine Mail und fragte den Experten, wie ich mich darauf am besten vorbereiten sollte. Prompt kam eine entsprechende Antwort mit seiner Empfehlung. Die Folgewoche hielt ich mich noch fast an den Plan: Mittwoch 5 km DL1 und anschließend ca. 20 Minuten Lauf-ABC waren noch ganz ok. Allerdings spürte ich etwas mein rechtes Knie.

Das geplante 5 km Fahrspiel mit 2 km Ein- und 1 km Auslaufen am Freitag war zu anstrengend. Wieder einmal war es auch zu heiß, sodass ich das komplette Programm nicht ganz durchziehen konnte.

Danach stellte ich mal wieder fest, dass ich mit meinen Kräften haushalten muss. Mein Körper kämpfte noch mit den Belastungen des 10er und die beiden Einheiten der letzten Woche waren ziemlich ermüdend gewesen.

Dann folgte ein Blick in meinen Kalender. Und da stand für den heutigen Montag: Abnahme des Deutschen Sportabzeichens! Das hatte ich völlig vergessen. Da noch zusätzlich einen 7-8 km DL1? – unmöglich, es zwingt mich ja niemand! Die Prioritäten verschoben sich, aber auch aufgrund meiner körperlichen Verfassung.

Das Sportabzeichen will ich auf jeden Fall. Schließlich musste ich, nachdem ich das 20 km Radrennen hierfür hatte sausen lassen, dafür einen 3000-m-Lauf absolvieren. Für Gold werde ich diesen in 19 Minuten laufen müssen. Und das ist mein Ziel. Außerdem muss ich mein ‚geliebtes‘ Seilspringen und einen Standweitsprung machen. Den 50-m-Sprint werde ich wahrscheinlich nicht machen. Ich habe nämlich nicht vor, mir eventuell eine Zerrung zuzuziehen. Ein 25-m-Kraulsprint im Wasser ist die Alternative.

Sollte es also diese Woche mit dem „Rotary Benefiz Lauf“ nicht klappen, wäre das auch kein Problem, es folgen noch viele andere! Aber da kann man mal sehen, wie die Euphorie und das Adrenalin puschen können. Aber der eigene Körper sagt einem dann wieder rechtzeitig, was er kann oder nicht. Und schließlich möchte ich ja bei meinem nächsten 10er keinen Einbruch erleben. Weiteres Training soll für die nötige Stabilität sorgen.

So werde ich noch etwas von meinem ersten 10er zehren und den Erfolg genießen. Ich schwebte schon ein bisschen wie auf Wolke Sieben – ein tolles Gefühl!

Bis zum nächsten Mal.

Dehnen nach dem Lauf

Dehnen nach dem Lauf

Kommentare zu: "28.16 – Kursänderung" (6)

  1. Wanda Breitenbach schrieb:

    Sehr vernünftig! Ich bin beruhigt….und so habe ich auch etwas mehr von dir😉….

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  2. Nur nicht selber unter Druck setzen. Zwar jagen einen die Endorphine gerne immer weiter, aber der Körper meldet nach ein paar Tagen Ruhe oft etwas anderes. Höre darauf!
    Schließlich möchtest Du bestimmt noch ein paar Jahre mit Freude laufen.

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  3. Finde ich absolut richtig.
    Liebe Grüße

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  4. Eine sehr überlegte Entscheidung und die Welle der Euphorie wird dich sicher noch lange begleiten. Viel Spaß auch weiterhin.

    Gefällt 1 Person

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