Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

da kam ich her ...

da kam ich her …

Heute ist so ein Tag. Es folgte auf so viel Freude doch noch eine sehr traurige Nachricht. Aber der Reihe nach.

Wie am Samstag geplant, bin ich heute noch einmal die gleiche Strecke gelaufen.

Wetter: dieses Mal minus drei Grad, klarer blauer Himmel (meistens wenigstens)

Strecke: noch leicht verschneit vom gestrigen Schneefall

Schuhe: Saucony Kinvara 7, super leicht, ohne Sprengung, ohne Stütze

Gefühl: sehr gut, keine Kniebeschwerden, keine Hüftschmerzen!

Was soll ich dazu noch viel sagen? DANKE Christian (https://rtirol.wordpress.com/) für deinen tollen Tipp. Es ist tatsächlich kein Problem auch mit solchen Schuhen auf Schnee zu laufen. Die grobstolligen Asics werde ich zukünftig, wenn überhaupt, nur noch für Spaziergänge mit meiner Frau auf Schnee und Eis verwenden.

Zum Lauf: Ich ließ es etwas beschwingter angehen. Aber bald merkte ich, dass ich doch wieder einen Gang zurück schalten musste. Der Motor (Magen) sagte mir, wie schnell ich sein darf. Schließlich war es ja auch erst der zweite Lauf nach fast sechswöchiger Laufpause. Trotzdem fühlte ich mich gut und bis auf die kleine Pause, an gleicher Stelle wie am Samstag (wieder für ein paar Fotos), konnte ich dieses Mal durchlaufen.

Meine Pace für die acht Kilometer lag heute bei durchschnittlich 7:09 min/km. In meinem letzten Beitrag (04.17) ist mir hier ein Fehler unterlaufen. Es hätte natürlich 7:47 min/km und nicht km/h heißen müssen. Sorry für die Falschmeldung, habe ich aber inzwischen korrigiert!

... und da ging es weiter.

… und da ging es weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Zu Hause angekommen, gab es zunächst eine freudige Überraschung. Meine Frau war mit unserer jüngsten Enkelin da, die sich sehr freute, mich zu sehen. Gibt es etwas Schöneres als das Lächeln eines kleinen Kindes?! 🙂

Doch nur eine halbe Stunde später kam ein Anruf; einer unserer besten Freunde aus unserem Kegelclub war in der Nacht verstorben.

Deshalb gibt es heute keine weiteren Bilder.

LIEBER DIETER, WIR WERDEN DICH IMMER VERMISSEN! RIP!

Kommentare zu: "05.17 Freud und Leid liegen oft so nah beieinander." (14)

  1. Es gefällt mir, dass es dir gestern so gut ergangen (-laufen) ist, jedoch überhaupt nicht die betrübliche Nachricht vom Ableben eures Freundes. Ich kann gut mitfühlen, denn auch ich hatte vor 2 Jahren über Nacht einen lieben Arbeits und Motorradfreund verloren. Es schmerzt sehr.

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  2. Gut, dass du das Laufen hast.
    Mein Mitgefühl hast du.
    Herzliche Grüße

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  3. Hallo Robert,
    zunächst mein aufrichtiges Beileid. Ich wünsche dir viel Kraft solch dunkle Stunden gut zu überstehen. Ich bin mir sicher, dass das Laufen dir dabei helfen kann.

    Du läufst mit dem Saucony Kinvara tatsächlich über den Schnee? Ich habe schon mit meinen Trailschuhe echte Probleme. Aus lauter Verzweiflung (weil mein Training nahezu ausbleibt) habe ich mir schon „Schneeketten“ bestellt. Der Schnee an sich macht ja keine so großen Probleme. Erst wenn er platt gelaufen/gefahren ist und der dicke Eispanzer darunter zu Tage kommt wird es problematisch. Hast du vielleicht noch einen Geheimtipp bei so einem Wetter? Langsam laufen und kleine Schritte verstehen sich von selbst. 🙂
    Viele Grüße aus dem kleinen Geseke.

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    • Zunächst mal vielen Dank für deinen netten Kommentar. Einen sehr guten Freund zu verlieren ist schon schmerzhaft.

      Den Saucony bin ich jetzt zum ersten Mal gelaufen. Ich muss aber dazu sagen, dass die Schneedecke bei uns sehr dünn gewesen ist. Ob er auch im Tiefschnee geeignet wäre, weiß ich nicht. Die Empfehlung kam von meinem guten Bloggerfreund Christian (s.o. im Text).
      Auf meine diesbezügliche Frage an ihn, hat er mir gesagt, dass er den Salomon S-LAB SENSE 5 ULTRA und den INOV 8 X-tralon in seinem Schrank hat. Die läuft er bei Schnee und Glätte. Und bei ihm ist ja richtig viel Schnee, Tirol eben! Liegt denn in Geseke auch so viel Schnee?

      Viele Grüße aus dem wenig verschneiten Bruchköbel.

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      • Im Vergleich zu Tirol wahrscheinlich nicht. Wir sind es hier kaum gewohnt mit Schnee umzugehen. 🙂 Die Wege und Straßen hier in meiner Umgebung sind mit plattgefahrenen Schnee und Eisflächen überzogen. Wenn der Schnee mal etwas tiefer wird, habe ich hingegen nicht so große Schwierigkeiten.
        Ich habe selbst auch den X-Talon 212. Benutze den aber bei Schnee nicht, weil er vom Obermaterial her ziemlich durchlässig ist. Ansonsten ein fantastischer Schuh (obwohl ich relativ breite Füße habe).

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      • Aufgepasst, wenn es richtig glatt wird, dann nützt kein Schuh, da geht es ohne irgendwelche Hilfsmittel (Snowtracks) kaum.
        Ich verziehe mich dann ins Studio und mache dort meine (Tempo)Läufe. Im Freien und womöglich im Dunkeln, nee, zu gefährlich.

        Die Inov-8 und der Salomon sind gut bei Schnee, auch festgepresst.

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  4. Hallo Robert, ich sag ja immer „die Einschläge rücken immer näher“. Das mit deinem Kegelbruder tut mir Leid. Gute Freundinnenvon mir sind schon mit Mitte 50 gestorben und zwei Freunde Ende 40. Da war ich fix und fertig. Jetzt überlege ich mir oft wie lange ich wohl noch habe? 10 oder 15 Jahre? Oder wenn ich so alt wie meine Oma werden sollte – 20 Jahre? Egal wie lange, wir sollten wirklich das Beste draus machen solange wir noch können. Liebe Grüße, Sigrid

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    • Über das Älterwerden mache ich mir keine Gedanken. So wie es kommt, so kommt es eben. Und ja, man muss aus allem das Beste machen und jeden Tag genießen, mit allem was er zu bieten hat. Liebe Grüße Robert

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  5. Tut mir leid zu hören. Das Laufen wird dir helfen darüber hinweg zu kommen.

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  6. Lieber Robert,
    immer wieder bewundere ich Deine Disziplin!

    Auch, wenn der Tod zum Leben dazugehört, so ist das eine daß Bewußtsein und das andere die emotionale Ebene (das ist gut so) und unser Schmerz in diesem Verlust.
    Ich wünsche Dir Kraft in dieser Zeit. Vielleicht macht Ihr zu Ehren des lieben Freundes eine extra schöne Veranstaltung im Klub -eine, die ihm so richtig gut gefallen würde?

    Herzlichst,
    Sylvia

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    • Danke liebe Sylvia für deine aufmunternden Worte. Ich habe in meinem Leben schon so viele liebe Menschen verloren. Und doch ist es immer wieder anders. Weil die Verbundenheit auch immer wieder eine andere ist.
      Und ja, der Sport hilft auch über vieles hinweg.
      Liebe Grüße
      Robert

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