Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

da war die Welt noch in Ordnung

Und im Moment sitze ich wieder einmal im „Tal der Tränen“ (sinnbildlich). Ein Bloggersportsfreund hatte vor kurzem geschrieben, „Das Jahr 2017 ist nicht meins“. Dem muss ich mich nun (bisher) leider anschließen.

Dieses Jahr hatte ich ja schon öfter geschrieben, dass ich nicht so richtig in die Gänge komme. Erst ließ mich meine Augen-OP zwangspausieren. Dann kam wiederholt eine Erkältung dazwischen und immer wieder musste ich von vorne anfangen. Meine im letzten Jahr hochgesteckten Ziele hatte ich auch schon revidiert.

Von unserem Urlaub und meinen zwei Strandläufen hatte ich in meinem vorletzten Beitrag (09.17) ja bereits ausführlich berichtet. Die Woche danach war mit drei Trainingstagen gefüllt (Montag 6 km, Mittwoch 9,2 statt 8 km mit Fahrtspiel – auch darüber hatte ich geschrieben). Und da hatte ich wieder einmal das Gefühl; jetzt geht es aufwärts.

Dann kam der Freitag. Ich ließ mich mal wieder zum Wald fahren, um von dort nach Hause zu laufen, fast exakt 8 km. Ein bisschen spürte ich schon meine Knie, vor allem das linke. Trotzdem ging es eigentlich ganz gut. Nur später kamen die Schmerzen. Und dann wurde es dick.

die Laufstrecke

 

 

 

 

 

 

Das Wochenende war dann dafür da, um mich zu schonen, das Knie mit einer Sportsalbe einzureiben und regelmäßig Kühlpacks aufzulegen. Allerdings war keine Besserung in Sicht,  es wurde dadurch aber wenigstens nicht schlimmer.

Am Montag dann mein Hilferuf bei meinem Osteopathen, der mir sogar kurzfristig für gestern einen Termin ermöglichte. Die Diagnose lautete: Entzündung der Sehnen und Bänder am Knie und Flüssigkeitseinlagerungen. Mögliche Ursachen (?): zu anstrengende Einheiten (?), Umstellung auf andere Schuhe (?). Wie dem auch sei, die Probleme sind da.

Mein erstes Ziel für dieses Jahr, die 10 km unter 60 Minuten zu laufen, hatte ich ja schon vor kurzem als nicht mehr realisierbar und auch nicht unbedingt nötig abgehakt. Dann wollte ich dieses Jahr auf mindestens 1.000 Laufkilometer kommen. Auch dieses Ziel ist unrealistisch geworden. Einen kleinen Triathlon finishen kann ich vergessen. Der hatte aber auch nicht erste Priorität.

Kurzfristig bedeutet dies erst einmal, wieder mindestens circa zwei Wochen Laufpause. Und das bedeutet ferner, dass mein geplanter Laufurlaub auf Mallorca Ende März in großer Gefahr ist. Nur ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Mein Osteopath will versuchen, mich bis dahin wieder einigermaßen fit zu machen. Aber auch dann soll ich es langsam und nicht mit übertriebenem Ehrgeiz angehen.

Ferner soll  ein moderates Fahrradfahren zur Regeneration beitragen, schonend und in einem kleinen Gang. Meine Laufaktivitäten werde ich jetzt erst einmal völlig einstellen und hoffe auf ein besseres und vor allem verletzungsfreies 2. Halbjahr 2017.

die Daten des vorläufig letzten Laufes

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, ihr bleibt alle sportlich, gesund und ohne Blessuren!

Kommentare zu: "11.17 Das Auf und Ab geht weiter." (15)

  1. ….vieleicht solltest Du doch alles ein wenig langsamer angehen und sich mehr auf das Innere von Deines Körpers zu konzentrieren. Dann hörst Du auch wo Deine Grenzen sind…..! Ab einem gewissen Alter geht das nicht mehr so wie man denkt und will!!!
    Verzeih meine Moralpredikt, meine es nur gut…lieben Gruß

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  2. So ein Mist. Wenn es einmal irgendwie unrund ist, dann knackt es an allen Enden. Ich wünsche dir viel Kraft und drücke die Daumen, dass es bald wieder „läuft“
    LG Kay

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  3. Ach herrje. Hoffentlich wird alles bald wieder.
    Herzliche Grüße

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  4. Klaus Kurzhals schrieb:

    Lieber Robert. Ich bin überzeugt das Du Du Deine Ziele schaffen wirst. Da vieles sich im Kopf abspielt und Du diesen Willen und Kampfgeist hast. Da lassen Dich auch “ kleine Hindernisse “ nicht vom Ziel abbringen. Doch Du machst es richtig. Höre immer auf Dein Körper.
    LG Klaus

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    • Hallo Klaus, schön von dir zu hören. Danke und ja, du hast recht, so schnell lassen wir uns nicht unterkriegen. Wann sehen wir uns mal wieder? LG zurück!

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  5. Ar…backen zusammenkneifen und weiter nach vorne blicken. Hilft alles nichts.
    Es gibt nun mal Dinge die man nicht ändern kann. Schade wenn man sich hohe Ziele gesetzt hat. Aber auch diese Ziele sind ja letztendlich nur verschoben.
    Ich drücke Dir die Daumen und wünsche gute Regeneration!
    Halt die Ohren steif!

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    • Danke Gerd! Wir verstehen uns :-), drücken uns gegenseitig die Daumen!

      Dein Abnehmprogramm ist ja enorm. Wenn du so weiter machst, fliegst du bei deinem nächsten Marathon nur so ins Ziel. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg dabei und bleib vor allem gesund.

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  6. Hach, das tut mir sehr leid. Aber wie schon einige geschrieben haben, nach vorn blicken ist wohl das einzig Richtige. In jedem Fall auch alles ruhig angehen lassen und mit Radeinheiten auch vorsichtig sein. Aber damit kannst du ja auch etwas das Laufen ausgleichen. Also keine Angst. Erst einmal ganz entspannt wieder sammeln und anfangen. Lasse es dir gut gehen.

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  7. Christian schrieb:

    Ich fühle mit dir, echt zum Weinen. Aber nach jedem Tief kommt ein Hoch. Wünsche dir alles Gute und wir beide packen das!!!

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    • Ja Christian, wird schon irgendwann wieder werden, danke! Nur dass die Hochs und Tiefs so schnell aufeinander folgen hätte ich mir auch nicht denken können. Ist ja ständig etwas anderes. Nun habe ich auch noch zwei Tage mit Magen- / Darmproblemen (Durchfall) flach gelegen. Heute geht es mir wieder etwas besser. Es ist zum … 😦

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  8. […] meinen letzten Beitrag (11.17) hatte ich von mindestens zwei Wochen Laufpause gesprochen und dass mein Trainingscamp auf Mallorca […]

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