Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

diese Atmosphäre möchte ich wieder erleben

Das hier ist ein Sportblock. Deshalb möchte ich natürlich über den Sport im Allgemeinen und über meine Aktivitäten im Besonderen berichten. Nun weiß inzwischen jeder, dass es mit dem Laufen derzeit nicht klappt. Über was soll man also schreiben? Nur über Verletzungen? Nein, das möchte ich nicht!

Aber was macht man stattdessen, wenn man nicht laufen kann? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die eine wäre, sich auf die faule Haut zu legen. Oder geht es auch anders?

Natürlich geht es anders. Aber auch dazu gehört den (faulen) inneren Schweinehund zu überwinden und sich selbst zu motivieren. Und ja, ich habe es geschafft, mich aus meinem Tief heraus zu arbeiten. Außerdem hilft es ein bisschen, sich in die entsprechenden Sportklamotten zu werfen. Man fühlt sich besser und seitdem geht es mir auch mental wieder besser.

In meinen nächsten Beiträgen möchte ich euch jeweils ein paar Übungen vorstellen, wie man sich sowohl draußen, aber auch von zuhause aus fit halten kann. Dabei zeige ich euch meine bevorzugten Stabi-Übungen und welche Übungen ich mit dem TRX-Band bevorzuge.

In der Regel trainiere ich an drei Tagen in der Woche. Dabei ist es unterschiedlich, ob nur Stabis auf dem Programm stehen oder Stabi (auch Functional Training) mit dem TRX-Band kombiniert werden oder noch eine Runde auf dem Hometrainer folgt. Das kommt ganz darauf an, wie ich mich fühle und wie intensiv das jeweilige Training ist. Meistens wird aber nur ein Programm je Trainingstag durchgeführt.

Beginnen und vorstellen möchte ich heute mein Training mit dem Hometrainer oder noch besser dem „Indoor-Cycling“. Es muss ja inzwischen alles eine englische Bezeichnung haben! Sonst wissen die meisten gar nicht mehr, was gemeint ist :-).

Da mir mein Orthopäde empfohlen hatte, Fahrrad zu fahren, habe ich mir also ein „Life Fitness Indoor Bike mit Trainingskonsole“ zugelegt und inzwischen auch fleißig benutzt. Zum Aufbau der Kondition, bevor man draußen wieder in die Pedale treten kann, ist es also ideal geeignet. Damit bleibt man in Bewegung, die Gelenkschmiere wird aktiviert und es ist Knieschonend.

Die Tretintensität ist regulierbar von ganz leicht bis sehr schwer. Am Anfang (gerade bei Knieproblemen) sollte man in einem Schongang beginnen und langsam die Frequenz steigern. Mit 25 Minuten habe ich angefangen (dabei 8,9 km zurückgelegt) und dann langsam bis auf 9,8 km bei gleicher Zeit gesteigert. Das ist wirklich mühelos machbar.

Trainingseinheit 30 Min

 

 

 

 

 

Trainingseinheit 35 Min

 

 

 

 

 

Es folgten 30 Minuten fahren und inzwischen bin ich bei 35 Minuten angekommen. Beim nächsten Mal will ich 45 Minuten fahren, aber immer noch moderat, damit das Knie nicht anfängt zu zwicken.

Inzwischen achte ich auch auf meine Herzfrequenz (HF). Der Trainingscomputer am Rad  verbindet sich automatisch mit meinem Brustgurt. So hat man die HF immer schön im Blick. Es ist schon interessant festzustellen, wie sich die HF je nach Belastungsgrad verändert und bei steigender Fitness und besserem Trainingszustand bei gleicher Belastung wieder sinkt.

Also bleibt fit, beweglich und sportlich. Demnächst folgt ein erster Beitrag über meine Stabiübungen.

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Kommentare zu: "16.17 Wenn man schon nicht laufen kann … !" (7)

  1. Klingt super, denn wer rastet, der rostet, insofern ist jede Art der Bewegung und auch die kurze Dauer immer schon hilfreich. Als ich 2010 mit dem Abnehmen angefangen habe, startete ich mit einer App, die „5 Minuten Pilates“ hieß. Da war die Hemmschwelle niedrig. Lief’s gut, konnte ich ohne Probleme gleich noch eine Einheit dranhängen – und so kam ich über die kleinen Schritte auf den Geschmack. Ungefähr acht Monate später waren 20-25 Kilo weg (und ein Haufen Fitness mehr da als vorher).

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  2. Machst du ganz hervorragend.
    Sport frei:-)

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  3. Bravo! Radfahren ist super!
    Ich selbst werde auch langsam nervös. Kann auch nicht laufen. Irgendwas schmerzt seit Wochen beim Gehen unter dem rechten Ballen (großer Zeh). Ein Röntgenbild ergab nichts. Werde wohl um eine MRT nicht drum herum kommen. Eine Einlage entlastet die Stelle. Aber mit Laufen ist nichts … und Anfang Juli muss ich durch eine Marathon-Distanz … bekomme langsam Stress …

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  4. Alternativen gibt es ja eigentlich immer. Radfahren ist sicher eine tolle Möglichkeit, um auch deine Laufleistung etwas zu erhalten. Dein Programm hört sich gut an und die passenden Stabi-Übungen hast du ja auch im Plan.

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