Erfahrungen eines Senioren, der noch einmal Sport treiben will.

Marathonbild

Nun ist es bald so weit. In vier Tagen startet unsere Staffel beim Frankfurter Marathon. Die Vorbereitung lief eigentlich ganz gut, soweit man von einer vernünftigen Vorbereitung sprechen kann. Zurzeit habe ich nämlich das Gefühl, dass ich ein bisschen ausgelaugt bin.

Im Oktober lief ich bisher 72 Kilometer. Der längste Lauf ging über 14,2 km und zwei waren mit ca. 11 km dabei. Auch das Lauf ABC, ein Tempotraining über 1.000, 800, 600, 400 und 200 Meter mit steigendem Tempo und Stabis durften nicht fehlen. Im Trainingsprogramm waren ferner enthalten einige Kilometer auf dem Hometrainer sowie auf dem Fahrrad.

Nachdem ich letzte Woche meinen 14 km-Lauf hatte (insgesamt waren es 24 km), habe ich es diese Woche nach meinem 5er mit einer Pace von 6:45 am Montag ausklingen lassen. Die Profis sprechen von der Taperingphase (Herunterfahren der Aktivitäten bzw. Ausruhen vor dem großen Finale). Eigentlich wollte ich noch einen lockeren Lauf am Donnerstag durchführen, aber den werde ich mir sparen.

Dafür will ich am Samstag am 5-km-Brezellauf durch Frankfurt teilnehmen. Hierbei geht es in erster Linie um den Spaß und Einstimmung auf den Sonntag, keinesfalls um Tempo. Auch eine Anmeldung ist nicht nötig, wer starten will, kommt einfach und nimmt teil. Als Belohnung gibt es Original Frankfurter Brezel und eine Erinnerungsmedaille in Brezelform.

Außerdem hat es den Vorteil, dass ich dabei direkt die Startunterlagen für unsere Staffel abholen kann. Bin ich nervös? Bisher jedenfalls nicht! Vielleicht kommt die Nervosität noch, wer weiß. Aber ich denke eher, dass sich die Vorfreude auf das Event noch steigern wird.

Auf jeden Fall werde ich über dieses große Ereignis berichten. Hoffentlich bleiben wir alle gesund und verletzungsfrei. Das gleiche wünsche ich auch jedem einzelnen von euch.

Kommentare zu: "36.17 Nur noch 4 Tage!" (9)

  1. „Bin ich nervös? “
    Letzten Sonntag mit einem Spieler der gegnerischen Schachmannschaft gesprochen. Er sei schon eine Woche vor dem nächsten Mannschaftskampf nervös. Ich wollte ihm sagen, daß solche Irrationalitäten jeder mehr oder weniger kennt.Immerhin lässt er das Mannschaftsschach deswegen nicht sein!
    Ich war da früher viel näher dran als er jetzt. Ich habe mal eine Meisterschaft mitgemacht, wo ich kaum schlafen konnte.
    Einmal hatte ich eine bayr. Blitzschach-Meisterschaft über zwei Tage mitgemacht und wohlweislich vermieden, nach dem ersten Tag auf den Zwischenstand zu schauen.Ich wollte gut schlafen. Am nächsten Tag las ich, daß ich auf dem 1. Platz lag.
    Hätte ich es nur nicht am Morgen gelesen. Ich wurde dann Dritter, immerhin.Aber ohne die Info hätte ich sicher noch besser abgeschnitten.

    Ich wünsche Dir bei beiden Läufen viel Spaß und das Errreichen Deiner Ziele.
    Ist Dein Vorderfußlaufen immer noch unproblematisch?

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    • Bei Meisterschaften ist das auch eine ganz andere Geschichte. Man will gewinnen oder zumindest ein gutes Ergebnis erzielen. Da steigt die Spannung. Das kenne ich von meinen Kreis- und Hessenmeisterschaften im Sprint.

      Ok, ein gutes Ergebnis wollen wir auch, aber von Gewinnen kann keine Rede sein. Wir wissen alle wo wir stehen. Wir wollen dieses Event einfach nur genießen. Deshalb hält sich die Nervosität in Grenzen.

      Das Vor- und Mittelfußlaufen klappt bisher sehr gut. Die Waden haben sich weitestgehend an die Belastung gewöhnt. Und ich spüre immer mehr, dass sich die ganze Körperhaltung beim Lauf verändert hat und stabiler geworden ist. Man lernt also auch beim Laufen immer mehr dazu.

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      • Das hört sich interessant an. Dein Körper ist also sozusagen beim Laufen ein anderer geworden?!

        Mein Vater war ein guter 10.000 m – Läufer, irgendwann vor Beginn des zweiten Weltkriegs. Irgendeine Zeit zwischen 34 und 35 Minuten.
        Er meinte, ich hätte einen shr guten Laufstil.
        Mag sein, aber mein jüngerer Bruder, obwohl Hobbyläufer, war für die Strecke, für die ich etwa 31,5 Minuten brauchte, nur 27,5 Minuten unterwegs!!
        Ach, ich lese gerne über Sport 🙂

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      • Der Körper wurde kein anderer 😂. Die Haltung beim Lauf hat sich verändert!

        Über welche Distanz seid ihr 31,5 und 27,5 Min. gelaufen? Über 10km? Dann seid ihr ja unter den ersten 20 Besten in Deutschland! Stimmt das?

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      • nein, natürlich nicht!
        Das war eine Bergstrecke undefinierter Länge.

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  2. Viel Erfolg:-)

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  3. Wanda Breitenbach schrieb:

    ….aber ich bin schon aufgeregt! Nicht wegen dir, denn du bist so gut drauf und wirst es locker und mit Spaß schaffen. Ich mache mir Gedanken, ob ich den richtigen Platz mit optimaler Sicht zum fotografieren deines Finaleinlaufs in die Jahrhunderthalle finde, ob ich dich rechtzeitig sehe, ob die Fotos scharf werden…..diese Gedanken machen mich im Moment verrückt 😜. Doof, ich weiß aber so ist es eben….

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    • Du hast keinen Grund für Nervosität. Lass es einfach auf dich zukommen und genieße die Atmosphäre. Das wird schon. Die schönsten Erinnerungen bleiben im Kopf und im Herzen 🙂

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